Wie klingt ein Hei­rats­an­trag auf Chi­ne­sisch?

Mittelschwaebische Nachrichten - - Olympische Spiele 2016 - Foto: Chris­to­phe Simon, afp

Wir ha­ben ver­sucht, im In­ter­net ei­ne Über­set­zung zu fin­den – und sind ge­schei­tert. Der Chi­ne­se kennt wohl sehr vie­le ver­schie­de­ne Wör­ter für das Verb „hei­ra­ten“, so un­se­re lai­en­haf­te Er­kennt­nis. Der Was­ser­sprin­ger Qin Kai aber hat wohl die rich­ti­gen Wor­te ge­fun­den. Sei­ne Freun­din He Zi nahm zu­nächst Sil­ber im Kunst­sprin­gen vom Drei-Me­ter-Brett ent­ge­gen und be­kam dann plötz­lich das spe­zi­ells­te Edel­me­tall of­fe­riert. „Ich dach­te: Was macht er da? Soll das ein Hei­rats­an­trag wer­den? Ich war ein we­nig schüch­tern, weil es al­le Leute se­hen konn­ten“, sag­te die 24-Jäh­ri­ge, nach­dem die Freu­den­trä­nen ge­trock­net wa­ren. Sie und Qin Kai sind seit sechs Jah­ren ein Paar, ar­bei­ten beim glei­chen Trai­ner. Qin bringt fünf Olym­pia­me­dail­len in die Ehe (2-1-2), He Zi als Mit­gift drei (1-2-0). Es war üb­ri­gens nicht der ers­te Hei­rats­an­trag wäh­rend der Ri­oSpie­le. Zu­vor hat­te schon ei­ne bra­si­lia­ni­sche Rug­by­spie­le­rin ih­rer Le­bens­ge­fähr­tin die Fra­ge al­ler Fra­gen ge­stellt.

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