Ko­ali­ti­on strei­tet über mehr so­zia­len Woh­nungs­bau

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Die Uni­ons­frak­ti­on im Bun­des­tag wehrt sich ge­gen den Vor­schlag von SPD-Bun­des­bau­mi­nis­te­rin Bar­ba­ra Hend­ricks, so­zia­len Woh­nungs­bau wie­der zur ge­mein­sa­men Sa­che von Bund und Län­dern zu ma­chen. „Die Ver­mi­schung von Ver­ant­wort­lich­kei­ten von Auf­ga­ben führt am En­de des Ta­ges nicht zu ei­nem gu­ten Er­geb­nis“, sag­te Uni­ons­frak­ti­ons­vi­ze Ralph Brink­haus (CDU). Ver­ant­wort­lich­keit las­se sich schlecht tei­len. SPD-Mi­nis­te­rin Hend­ricks for­dert da­ge­gen, das Grund­ge­setz so zu än­dern, dass der Bund sich dau­er­haft stär­ker en­ga­gie­ren kann. Mit der Fö­de­ra­lis­mus­re­form 2006 war der Woh­nungs­bau al­ler­dings kom­plett zur Län­der­sa­che ge­wor­den. (dpa)

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