Vom Schnar­chen ge­stört: Mann er­stickt 78-Jäh­ri­gen

Mittelschwaebische Nachrichten - - Bayern -

Ein Mann, der in ei­ner staat­li­chen psych­ia­tri­schen Ein­rich­tung in Un­ter­fran­ken ei­nen Mit­pa­ti­en­ten mit des­sen Bett­de­cke er­stickt hat, muss in der Psych­ia­trie blei­ben. Das Land­ge­richt Würz­burg sah es als er­wie­sen an, dass sich der 28-Jäh­ri­ge vom Schnar­chen des 78-Jäh­ri­gen ge­stört ge­fühlt und ihn des­halb er­mor­det hat­te. Da der Tä­ter durch sei­ne psy­chi­sche Er­kran­kung schuld­un­fä­hig sei, wies ihn das Ge­richt er­neut in die Psych­ia­trie ein, statt ei­ne Haft­stra­fe zu ver­hän­gen. Das Ur­teil ist noch nicht rechts­kräf­tig. Die Tat war im März 2014 im Be­zirks­kran­ken­haus Lohr am Main ge­sche­hen. (dpa)

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