Die Beat­les und LSD

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Die­se Welt ist nicht ge­nug“(Feuille­ton) vom 13. Au­gust: Ei­ni­ge An­mer­kun­gen zu Ih­rem Ar­ti­kel: Auf dem Beat­les-Al­bum „Re­vol­ver“kann man sehr lan­ge nach „Lu­cy In The Sky With Dia­monds“su­chen, fin­det es hin­ge­gen schnell auf dem Nach­fol­ge­al­bum „Sgt. Pep­per“. Selbst die Auf­nah­men be­gan­nen erst im Fe­bru­ar 1967. Zu­dem hat ge­ra­de die­ser Ti­tel kei­nen Be­zug zu Acid, denn Lu­cy, Sky, Dia­monds ste­hen nicht für LSD, wie oft fälsch­lich be­haup­tet, son­dern sind die In­ter­pre­ta­ti­on ei­nes Bil­des von Len­nons Sohn Ju­li­an, der sei­ne Klas­sen­ka­me­ra­din Lu­cy Odon­nell ge­zeich­net hat. Auch wenn McCart­ney sich 2004 et­was kryp­ti­scher ge­äu­ßert hat, so ist zu­min­dest ge­klärt, dass kei­nes der Mit­glie­der wäh­rend der Auf­nah­me des Songs un­ter Ein­wir­kung von LSD stand. Der Song auf Re­vol­ver, der den stärks­ten Hin­weis auf den Kon­sum von LSD auf­weist, ist „She Said She Said“, der die Er­fah­run­gen ei­nes Trips von Pe­ter Fon­da um­schreibt. „Vel­vet Un­der­ground & Ni­co“er­schien eben­falls erst 1967. Dro­gen­be­zug in den Tex­ten gab es le­dig­lich zu He­ro­in, kei­ne be­wusst­seins­er­wei­tern­de Sub­stanz. Andre­as Barn­scheidt, Meit­in­gen

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.