Tipps für den Sommer – mit und oh­ne Son­ne

Ist es heiß, lau­ert der Son­nen­brand, ist es kalt, die Lan­ge­wei­le. Wir ha­ben Ab­hil­fe für bei­des und noch mehr

Mittelschwaebische Nachrichten - - K!ar.text -

Land­kreis Der Sommer hat es in­zwi­schen auch nach Mit­tel­schwa­ben ge­schafft – und so­fort kla­gen die ers­ten über Son­nen­brand. Die­se fie­se Haut­rö­tung kann ganz schön weh­tun, vor al­lem, wenn man sich vor­her nicht rich­tig ein­ge­cremt hat! Gibt es ge­gen Son­nen­brand ei­gent­lich noch et­was an­de­res, das man ma­chen kann, als Son­nen­milch zu be­nut­zen?

Zu­nächst ist es gut zu wis­sen, wel­cher Haut­typ man ist. Wer sehr hel­le Haut hat, der be­kommt leich­ter ei­nen Son­nen­brand. Dunk­le Haut braucht deut­lich län­ger, bis sie ei­nen Son­nen­brand be­kommt. Das heißt na­tür­lich nicht, dass Men­schen, die eher nicht zu Son­nen­brand nei­gen, sich zu­rück­leh­nen dür­fen und sich oh­ne Be­den­ken st­un­den­lang im Lie­ge­stuhl in der pral­len Son­ne ent­span­nen kön­nen. UV-Strah­len scha­den im­mer.

Mit der Son­nen­creme geht es wei­ter. Der Licht­schutz­fak­tor sagt viel dar­über aus, wie sehr die Cre­me schützt, die Dau­er des Schut­zes hat da­mit je­doch nichts zu tun. Wie lan­ge die Son­nen­creme wirkt, hängt da­von ab, wie sehr man schwitzt oder wie viel man am An­fang be­nutzt hat. Man soll­te sich nach cir­ca ei­ner St­un­de wie­der neu ein­cre­men, wenn man sich in der Son­ne auf­hält. Bei der Son­nen­creme ist es auch wich­tig, ob sie gut ein­zieht, denn so kann sie bes­ser wir­ken.

Ne­ben der alt­be­währ­ten Son­nen­creme kann man sich ge­gen Son­nen­ein­strah­lung na­tür­lich auch noch mit ei­nem gro­ßen Hut schüt­zen oder mit Kla­mot­ten, die zum Bei­spiel die Schul­tern be­de­cken. Wenn man sich nicht den nächst­bes­ten Hut schnappt, kann die­ser Son­nen­schutz schnell zum sty­lis­hen Ac­ces­soire wer­den. Es gibt so­gar mitt­ler­wei­le spe­zi­el­le Ba­de­sa­chen und Klei­dung mit UV-Schutz.

Zu gu­ter Letzt ge­hört zum ul­ti­ma­ti­ven Son­nen­schutz­pro­gramm der Son­nen­schirm. Wer im Gar­ten das schö­ne Wet­ter ge­nießt, soll­te sich den Groß­teil der Zeit dar­un­ter auf­hal­ten. Und wer kei­nen Son­nen­schirm da­heim hat, aber ei­nen Baum im Gar­ten ste­hen, sucht sich sein schat­ti­ges Plätz­chen dar­un­ter.

Mit all die­sen Tipps und Tricks aus­ge­stat­tet, soll­te die­sen Sommer ei­gent­lich nichts mehr schief ge­hen. Wenn es dann doch je­man­den er­wischt, ist Af­ter Sun Lo­ti­on mit Aloe Ve­ra ein gu­ter Hel­fer, um zu küh­len und die Haut zu re­ge­ne­rie­ren.

Ide­en für kal­te Ta­ge

Wer den ech­ten schwä­bi­schen Sommer kennt, weiß aber auch, dass Re­gen­wol­ken ge­nau­so da­zu­ge­hö­ren. Kein Grund, ge­lang­weilt mit dem Smart­pho­ne im Bett zu lie­gen. Los geht es mit pro­duk­ti­ven und wahr­schein­lich schon viel zu lan­ge lie­gen­ge­blie­be­nen Tä­tig­kei­ten: Das Zim­mer mal wie­der auf­räu­men, den Klei­der­schrank aus­mis­ten oder end­lich das längst in die Ecke ge­pfef­fer­te Schul­zeug weg­räu­men. Das muss al­les so­wie­so mal sein und lässt sich bei schlech­tem Wet­ter viel an­ge­neh­mer er­le­di­gen. Weit­aus mehr Spaß macht es da, in ein Ein­kaufs­zen­trum zum Shop­pen zu fah­ren oder in ein Er­leb­nis­bad zum Schwim­men zu ge­hen. Wenn das Zim­mer auf­ge­räumt ist, bleibt auch das schlech­te Ge­wis­sen zu Hau­se.

Wer Angst hat, dass dort zu viel los ist, kann sich zu Hau­se ganz ge­müt­lich ei­nen Film an­se­hen und da­zu selbst Pop­corn ma­chen. In je­dem grö­ße­ren Su­per­markt gibt es Pop­corn für die Mi­kro­wel­le. Wer doch lie­ber vor die Tür ge­hen will, sieht sich eben ei­nen Film im Ki­no an. Auch ein Spie­le­nach­mit­tag mit Freun­den, ein Se­ri­en-Ma­ra­thon im ku­sche­li­gen Bett oder ein Abend mit dem Lieb­lings­buch eig­nen sich her­vor­ra­gend als Zeit­ver­treib. Oder habt ihr Lust auf Bad­min­ton in der Hal­le, In­door-Klet­tern oder ei­nen Nach­mit­tag mit den klei­nen Cou­sins? Ge­ra­de Ver­wand­te und Freun­de, die ihr lan­ge nicht mehr ge­se­hen habt, freu­en sich be­stimmt über ei­nen Be­such.

Gab es da nicht noch die­ses ei­ne Koch­re­zept, das ihr schon ewig mal aus­pro­bie­ren woll­tet? Und wann habt ihr das letz­te Mal selbst ei­nen Ku­chen ge­ba­cken? Auch in der Kü­che ver­geht die Zeit wie im Flug – und am En­de freut sich die gan­ze Fa­mi­lie vi­el­leicht über ein rich­ti­ges Me­nü zum Abend­es­sen.

Für al­le, die nicht aus Zu­cker sind: Auch ein Spa­zier­gang im Re­gen, und mit Gum­mi­stie­feln durch die Pfüt­zen ge­hen, kann je­de Men­ge Spaß ma­chen. So­lan­ge da­nach zu Hau­se ei­ne war­me Du­sche oder Ba­de­wan­ne war­tet. Wer weiß, vi­el­leicht fin­det ihr bei ei­nem Spa­zier­gang im Re­gen­wet­ter so­gar sel­te­ne Po­ké­mons, die sich bei dem Wet­ter kei­ner au­ßer euch zu fan­gen traut. Wenn das al­les nichts hilft: An den be­vor­ste­hen­den Ur­laub im Sü­den den­ken und schon mal an­fan­gen zu pa­cken.

Post aus dem Ur­laub

Für den Ur­laub ha­ben wir üb­ri­gens noch ei­nen wei­te­ren Tipp, der vor al­lem die­je­ni­gen freu­en dürf­te, die da­heim ge­blie­ben sind: Schickt doch mal wie­der ei­ne Post­kar­te statt ei­ne Chat-Nach­richt. Ob über Whats App, Snap­chat oder gleich als Post auf Ins­ta­gram – nichts geht ein­fa­cher, als den Freun­den da­heim Fo­tos aus dem Ur­laub zu schi­cken. In Se­kun­den­schnel­le sind die Ur­laubs­grü­ße via In­ter­net ver­sen­det und je­der weiß, wie es am Ho­tel­pool oder un­ter dem Son­nen­schirm am Strand so aus­sieht. Smart­pho­ne und In­ter­net sei Dank! Doch was tun, wenn an der Beach-Bar kein Wlan in Sicht ist? Was tun, wenn das Han­dy im Aus­land kei­ne In­ter­net­flat hat? Wie sol­len die Freun­de zu Hau­se dann über­haupt vom Ur­laub er­fah­ren?

Die Ant­wort ist: ganz alt­mo­disch. Wie wä­re es da­mit, mal wie­der wie in gu­ten, al­ten Zei­ten Post­kar­ten zu ver­schi­cken? Ei­ne schö­ne Kar­te an der Pro­me­na­de aus­su­chen, die­se selbst schrei­ben und ver­schi­cke, fer­tig! Das dau­ert zwar et­was län­ger, als ein Fo­to mit dem Han­dy zu schie­ßen, macht aber min­des­tens ge­nau­so viel Spaß. Oben­drein sind Post­kar­ten nicht nur viel persönlicher und kön­nen in­di­vi­du­el­ler gestal­tet wer­den als ein Han­dy­bild, son­dern sind auch noch ein ori­gi­na­les Sou­ve­nir vom Ur­laubs­ort. Wet­ten, die Da­heim­ge­blie­be­nen freu­en sich um­so mehr, wenn sie ganz un­er­war­tet ei­ne Kar­te im Brief­kas­ten fin­den? Und ein biss­chen Zeit oh­ne das Han­dy ist im Ur­laub be­stimmt ganz ent­span­nend … (ta­be, juls)

Fo­to: Ju­lia Scho­rer

War­um ei­gent­lich nur Fo­tos mit dem Smart­pho­ne ver­schi­cken? Ei­ne Post­kar­te ist ei­ne schö­ne Über­ra­schung und oben­drein ein Ur­laubs­sou­ve­nir.

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