Asyl­ver­fah­ren dau­ern wie­der län­ger

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Die Be­ar­bei­tung von Asyl­an­trä­gen dau­ert wie­der län­ger und hat sich auf 7,3 Mo­na­te er­höht. Vor ei­nem hal­ben Jahr war­te­ten An­trag­stel­ler rund 5,1 Mo­na­te, teil­te Ul­la Jelp­ke, Spre­che­rin der Links­frak­ti­on im Bun­des­tag, mit. Min­der­jäh­ri­ge Flücht­lin­ge müss­ten im Schnitt 10,1 Mo­na­te war­ten. „Die Un­fä­hig­keit des Bun­des­am­tes für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge, Asyl­an­trä­ge zü­gig zu be­ar­bei­ten, tritt im­mer deut­li­cher zu­ta­ge“, sag­te Jelp­ke. Men­schen aus So­ma­lia müs­sen mitt­ler­wei­le im Schnitt 21,9 Mo­na­te war­ten, Pa­kis­ta­ner 20,5 Mo­na­te. Ei­ne Bamf-Spre­che­rin rech­net bald mit nur mehr rund 3,8 Mo­na­ten. Der­zeit wür­den schwie­ri­ge Asyl­fäl­le be­ar­bei­tet wer­den. (dpa)

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