SPD kri­ti­siert man­geln­de Miet­raum­för­de­rung

Mittelschwaebische Nachrichten - - Bayern -

In Bay­ern wird aus Sicht der SPDLand­tags­frak­ti­on zu we­nig Miet­raum staat­lich ge­för­dert – ob­wohl ent­spre­chen­de Zu­schüs­se des Bun­des be­reit­stün­den. Die Staats­re­gie­rung tue zu we­nig, um der vor­han­de­nen Wohnungsnot ent­ge­gen­zu­wir­ken. „Ins­be­son­de­re wur­den zu we­nig Miet- und So­zi­al­woh­nun­gen ge­baut“, sag­te der woh­nungs­po­li­ti­sche Spre­cher Andre­as Lot­te am Frei­tag mit Blick auf die zu­rück­lie­gen­den Jah­re. Statt wie von der Re­gie­rung ak­tu­ell ge­plant 28 000 neue Woh­nun­gen wür­den in­ner­halb der nächs­ten fünf Jah­re 100 000 be­zahl­ba­re Woh­nun­gen be­nö­tigt. Zu­dem hält die SPD ne­ben der För­de­rung kom­mu­na­ler Woh­nungs­bau­ge­sell­schaf­ten auch die Grün­dung ei­ner staat­li­chen Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft für not­wen­dig. Die­se soll fi­nanz­schwa­che Kom­mu­nen un­ter­stüt­zen, wenn sie sich kei­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft leis­ten kön­nen. (dpa)

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