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Wann sich der Kauf ei­ner Im­mo­bi­lie lohnt

Mittelschwaebische Nachrichten - - Ankäufe/Pachtgesuche -

Ob sich der Kauf ei­ner Im­mo­bi­lie fi­nan­zi­ell lohnt, hängt un­ter an­de­rem von der Preis­ent­wick­lung vor Ort ab. „Wer aus­rech­nen will, ob die Im­mo­bi­lie ei­ne Ren­di­te ab­wirft, soll­te das Ver­hält­nis zwi­schen Kauf- und Miet­preis be­rech­nen“, rät Hei­ke Ni­code­mus von der Stif­tung Wa­ren­test. Ver­brau­cher müs­sen da­für den Kauf­preis durch die Net­to­kalt­mie­te im Jahr tei­len. „Er­gibt sich dann ein Er­geb­nis von 20, sind Selbst­nut­zer in der Re­gel auf der si­che­ren Sei­te“, sagt Ni­code­mus. Vor­aus­ge­setzt: Die Im­mo­bi­lie hat kei­ne Män­gel. Und man kal­ku­liert die Kauf­ne­ben­kos­ten so­wie die ge­sam­te Fi­nan­zie­rung rea­lis­tisch. „In Bal­lungs­ge­bie­ten und Städ­ten kann auch noch ein Ver­hält­nis von 25 ak­zep­ta­bel sein“, er­klärt Ni­code­mus. Da­nach soll­ten Käu­fer je­doch vor­sich­tig sein, denn dann über­steigt der Kauf­preis bei Wei­tem die Mie­te. Wenn der Wert sehr nied­rig ist, soll­ten Kauf­in­ter­es­sen­ten aber auch auf­merk­sam blei­ben. Dies könn­te ein In­diz da­für sein, dass der Zu­stand oder die La­ge der Im­mo­bi­lie schlecht ist. Der Kauf­preis ist un­ter an­de­rem ab­hän­gig von der Aus­stat­tung und der Ge­gend. Oft lohnt es sich, in Nä­he des Stadt­randes nach Ob­jek­ten zu su­chen. Der Preis­un­ter­schied zwi­schen Top-La­ge mit sehr gu­ter Aus­stat­tung oder gu­ter La­ge und gu­te Aus­stat­tung sei mit­un­ter er­heb­lich, sagt Ni­code­mus. Wer den Schritt über­legt, soll­te wis­sen, dass er sich meist lang­fris­tig bin­det – an ei­nen Ort und auch an ein Dar­le­hen. Hil­fe be­kommt man von den Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten. Sie kön­nen Ob­jek­te und Prei­se ein­schät­zen und ken­nen den Markt. Für die An­for­de­run­gen ih­rer Kun­den ma­chen sie sich auf die Su­che nach ei­nem pas­sen­den Ob­jekt.

Fo­to: pi­x4U, Fo­to­lia.com

Mit­hil­fe der Im­mo­bi­li­en­ex­per­ten ge­langt man si­cher, un­kom­pli­ziert und schnell zur Traum­im­mo­bi­lie.

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