Die Klos­ter­braue­rei Ursberg

Mittelschwaebische Nachrichten - - Aus Der Heimat -

Die Ge­schich­te der Urs­ber­ger Klos­ter­braue­rei reicht weit zu­rück.

1623, fünf Jah­re nach Be­ginn des ver­hee­ren­den 30-jäh­ri­gen Krie­ges, wur­de die Braue­rei erst­mals ur­kund­lich er­wähnt.

1792 wur­de das Ge­bäu­de der heu­ti­gen Braue­rei er­rich­tet.

Nach ei­ner wech­sel­vol­len Ge­schich­te – mit der Sä­ku­la­ri­sa­ti­on 1802 wur­de dem Prä­mons­tra­tenser­klos­ter ein En­de be­rei­tet – er­warb Do­mi­ni- kus Ring­ei­sen 1893 die Braue­rei, zur Ver­sor­gung des von ihm ge­grün­de­ten Fran­zis­ka­ne­rin­nen­klos­ters und der Be­hin­der­ten­ein­rich­tung.

Bis heu­te ist die Klos­ter­bräu­haus Ursberg Gm­bH, be­ste­hend aus Braue­rei, Re­stau­rant und Ho­tel, ei­ne hun­dert­pro­zen­ti­ge Toch­ter der St. Jo­sefskon­gre­ga­ti­on.

Ge­braut wer­den in Ursberg Mär­zen, Pils, Dunk­les, Zwi­ckel und ein hel­ler Dop­pel­bock, der „Aloi­si­us“. (kai)

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