Kein is­la­mi­sches Land

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Zum Leit­ar­ti­kel „Ein Bur­ka-Ver­bot si­gna­li­siert: Es gel­ten die Re­geln die­ses Lan­des“von Wal­ter Rol­ler vom 23. Au­gust: Ich bin ei­gent­lich ein Mensch, der nach dem Prin­zip „Le­ben und le­ben las­sen“han­delt. Ich bin we­der aus­län­der­feind­lich noch ge­gen Flücht­lin­ge und Mi­gran­ten.

Aber – Deutsch­land ist kein is­la­mi­sches Land, und ei­ne Voll­ver­schleie­rung darf und kann nicht zu ei­nem po­li­ti­schen Sym­bol und ei­ner Miss­ach­tung des Gast­lan­des füh­ren. Für das Tra­gen ei­ner Bur­ka kann nicht mit re­li­giö­sen Mo­ti­ven ar­gu­men­tiert wer­den, der Koran schreibt dies nicht vor. Wer sich un­kennt­lich macht, will sich nicht in­te­grie­ren, und wer sich nicht in­te­grie­ren will, hat für sich das fal­sche Land ge­wählt. Ich er­war­te von Zu­wan­de­rern, Asyl­be­wer­bern und Flücht­lin­gen, dass sie un­se­re Wer­te­stan­dards ge­nau so re­spek­tie­ren, wie man es von uns in ih­rem Land er­war­tet. Ich schlie­ße mich dem Bur­ka-Ver­bot voll­um­fäng­lich an. Re­si Kraft, Oberst­dorf

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