Lus­ti­ge Na­men sind oft nor­mal

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton - Ca­pi­to@augs­bur­ger-all­ge­mei­ne.de

Spa­ghet­ti, Ma­ca­ro­ni, kommt zum Es­sen! Ein ko­mi­scher Satz. In ei­ner Fa­mi­lie auf den Phil­ip­pi­nen könn­te er aber tat­säch­lich so zu hö­ren sein. Dort ha­ben El­tern ih­re Kin­der tat­säch­lich Spa­ghet­ti und Ma­ca­ro­ni ge­nannt. Mit die­sen lus­ti­gen Na­men sind die bei­den kei­nes­wegs al­lein.

Auf den Phil­ip­pi­nen ge­ben El­tern ih­ren Kin­dern häu­fig Na­men, die uns merk­wür­dig er­schei­nen. Die Phil­ip­pi­nen sind ein In­sel­staat im Pa­zi­fik. Na­men wie Del­fin, Bar­bie oder Bam­bi sind dort nichts Un­ge­wöhn­li­ches. Spa­ghet­ti fin­det ih­ren Na­men su­per. Sie hat ih­ren ei­ge­nen Sohn nach ei­ner be­lieb­ten Le­cke­rei Cheese Pi­mi­en­to ge­nannt. Auf Deutsch: Kä­se Pa­pri­ka. Nun hofft sie auf ei­ne Toch­ter. Die soll dann Cheese Curls hei­ßen. So wie der Snack Kä­se­lo­cken.

In Deutsch­land wä­ren sol­che Na­men wohl nicht er­laubt. Das Ge­setz schreibt zum Bei­spiel vor, dass der Na­me ei­nes Kin­des als Na­me zu er­ken­nen sein muss. Bei Spa­ghet­ti oder Ma­ca­ro­ni ist das eher schwie­rig ...

Die­se phil­ip­pi­ni­sche Frau heißt Spa­ghet­ti mit Vor­na­men. Fo­to: dpa

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