Sein „Blu­men­mäd­chen“ging um die Welt

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Der fran­zö­si­sche Fo­to­graf Marc Ri­boud ist tot. Ri­boud, Mit­glied der Fo­to­agen­tur Ma­gnum, starb am Di­ens­tag im Al­ter von 93 Jah­ren. Ei­nes sei­ner be­kann­tes­ten Bil­der ist das „Blu­men­mäd­chen“-Fo­to, das 1967 um die Welt ging. Es zeigt ei­ne jun­ge Ak­ti­vis­tin ge­gen den Viet­nam­krieg, die mit ei­ner Blu­me in der Hand vor ei­ner Rei­he be­waff­ne­ter Sol­da­ten steht. Zu sei­nen be­rühm­tes­ten Fo­to­gra­fi­en ge­hört auch der Eif­fel­turm-Ma­ler – ein Mann, der wie ein Tän­zer zwi­schen der Me­tall­struk­tur des Pa­ri­ser Wahr­zei­chens steht. Ri­boud, der 1923 in Lyon ge­bo­ren wur­de, ging 1952 nach Pa­ris. Dort be­geg­ne­te er den Fo­to­jour­na­lis­ten Ro­bert Ca­pa und Hen­ri Car­tier-Bres­son und wur­de Mit­glied der Agen­tur Ma­gnum. Für sei­ne Fo­to­re­por­ta­gen, die auch im Stern und in Geo er­schie­nen, be­reis­te er die gan­ze Welt. (dpa, afp)

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