Al­les ei­ne Kar­tof­fel?

Die­se Sor­ten pas­sen zu Za­zi­ki

Mittelschwaebische Nachrichten - - Capito - VON CAROLIN OEF­NER

Za­zi­ki ist ei­ne be­son­de­re So­ße. Das liegt dar­an, dass to­tal vie­le Men­schen sie lie­ben. Sie es­sen Za­zi­ki zum Grill­fleisch, zu Kar­tof­feln, zu fast al­lem. Und be­stimmt ge­nau­so vie­le Men­schen mö­gen Za­zi­ki gar nicht. Sie sa­gen zum Bei­spiel, dass ih­nen da zu viel Knob­lauch drin ist. Das Ge­würz ist vie­len auch zu scharf. Aber was ist ei­gent­lich au­ßer dem Knob­lauch noch al­les scharf? Da gibt es schon mehr Din­ge als bei den sau­ren.

Pfef­fer ist das Ge­würz, das ei­nem bei „scharf“so­fort ein­fällt. Das hat wirk­lich je­der zu Hau­se und da­mit würzt man auch meis­tens sein Es­sen. Das ist aber auch ein biss­chen scha­de, denn es gibt noch so vie­le an­de­re Mög­lich­kei­ten. Pflan­zen schme­cken nicht nur frisch im Es­sen, son­dern ge­ben ihm auch ei­ne le­cke­re Wür­ze. Au­ßer dem ge­nann­ten Knob­lauch sind auch Zwie­beln scharf. Au­ßer­dem Ing­wer und Chi­li. Bei­des gibt es auch als Pul­ver, wenn man eben ge­ra­de kein fri­sches Ge­mü­se da hat. Be­kann­te Ge­würz­pul­ver sind auch Cur­ry- oder Pa­pri­ka­pul­ver. Und dann neh­men man­che Men­schen zum schär­fe­ren Wür­zen auch Senf oder Meer­ret­tich.

Wer ger­ne ein we­nig scharf isst, aber nicht zu viel ver­trägt, kann Auf­stri­che oder Ge­wür­ze mit Kar­tof­feln es­sen. Die glei­chen die Schär­fe vie­ler Ge­wür­ze oder Kräu­ter aus, des­we­gen wer­den sie auch oft pur mit Quark – oder eben Za­zi­ki – ge­ges­sen. Kar­tof­feln hei­ßen oft wie Na­men von Frau­en, et­wa Sieg­lin­de oder Lin­da. Es gibt üb­ri­gens auch vio­let­te oder oran­ge Sor­ten. Doch wel­che Kar­tof­feln gibt es und wel­che ver­wen­de ich am bes­ten für wel­ches Ge­richt?

Fest­ko­chend Die­se Sor­ten blei­ben beim Ko­chen schön fest und sind vor al­lem für Kar­tof­fel­sa­lat wich­tig. Da be­hal­ten die Kar­tof­feln dann näm­lich ih­re Form und zer­brö­seln nicht in der Sa­lat-Schüs­sel. Vor­wie­gend fest­ko­chend Die­se Sor­ten sind für fast al­les ein­setz­bar, auch als pu­re Kar­tof­feln mit Quark oder Za­zi­ki. Man ver­wen­det sie zum Bei­spiel für Brat­kar­tof­feln, Kar­tof­fel­puf­fer oder als Ofen­kar­tof­fel. Da­für brät man die Kar­tof­fel als Gan­ze im Ofen und füllt sie dann mit ei­ner Sau­er­rahm-So­ße.

Meh­lig­ko­chend Die­se Sor­ten ent­hal­ten be­son­ders viel Stär­ke. Des­we­gen zer­fal­len sie beim Ko­chen leicht. Die idea­len Kar­tof­feln für Pü­ree oder Sup­pe.

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