Die­se Kon­flik­te blei­ben beim G20-Gip­fel un­ge­löst

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Sy­ri­en Die Hoff­nung währ­te nur kurz: Ein Durch­bruch in den Ver­hand­lun­gen über ei­ne Waf­fen­ru­he in Sy­ri­en ge­lang in Chi­na nicht. Trotz mehr­fa­cher Tref­fen zwi­schen USAu­ßen­mi­nis­ter Ker­ry und sei­nem rus­si­schen Kol­le­gen Ser­gej La­w­row, trotz zahl­rei­cher Ge­sprä­che am Ran­de – an de­nen auch die Prä­si­den­ten Ba­rack Oba­ma, Wla­di­mir Pu­tin und Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel be­tei­ligt wa­ren, gin­gen die Ak­teu­re am En­de er­geb­nis­los aus­ein­an­der. Die Schuld dar­an ga­ben west­li­che De­le­ga­tio­nen den Rus­sen. Nun soll wei­ter­ver­han­delt wer­den.

Ukrai­ne Auch bei den Ge­sprä­chen über die­sen Dau­er­kon­flikt konn­ten trotz zahl­rei­cher Tref­fen am Ran­de kei­ne ent­schei­den­den Fort­schrit­te er­zielt wer­den. Mer­kel ging mit Pu­tin noch ein­mal die ak­tu­el­len Pro­ble­me im De­tail durch. Das An­fang 2015 in Minsk ge­schlos­se­ne Frie­dens­ab­kom­men mit Re­ge­lun­gen zu Waf­fen­still­stand, dem Ab­zug schwe­rer Waf­fen von der Front und Wah­len in der Ost­ukrai­ne ist bis heu­te nicht um­ge­setzt. Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent François Hol­lan­de kün­dig­te nach sei­nem Ge­spräch mit dem Kreml-Chef ei­nen Gip­fel mit Hol­lan­de, Mer­kel, Pu­tin und dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Po­ro­schen­ko „in den nächs­ten Wo­chen“an.

Flücht­lin­ge Vor al­lem die Bun­des­kanz­le­rin hat­te dar­auf hin­ge­ar­bei­tet, den Punkt in Hangzhou auf­zu­neh­men. In der Ab­schluss­er­klä­rung wur­de die Flücht­lings­kri­se zu­min­dest als glo­ba­le Her­aus­for­de­rung von al­len G20-Län­dern an­er­kannt. Kon­kre­te Zu­sa­gen zur Auf­tei­lung der Kos­ten gab es aber nicht. EU-Rats­prä­si­dent Do­nald Tusk hat­te schon zu Be­ginn des Gip­fels die G20-Part­ner zu grö­ße­rer Las­ten­tei­lung auf­ge­for­dert und ge­warnt, die Auf­nah­me­ka­pa­zi­tät Eu­ro­pas sei „nah am Li­mit“. (afp)

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