Völ­lig ent­spannt

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Wenn Au­to­fah­rer vor Wut ra­sen“(Die Drit­te Sei­te) vom 19. Sep­tem­ber und „Au­to­fah­rer auf­ge­passt“(Bay­ern) vom 22. Sep­tem­ber: Wer des Öf­te­ren ins Aus­land fährt, stellt dort fest, dass z. B. in Ös­ter­reich nach ei­ner emp­find­li­chen Er­hö­hung der Stra­fen das Tem­po­li­mit ein­ge­hal­ten wird. Was den Ver­kehrs­fluss nicht be­hin­dert, son­dern völ­lig ent­spannt mög­lich ist. Beim Be­fah­ren ei­ner Au­to­bahn mit sehr dich­tem Ver­kehr in der Schweiz (max. 120 km/h) ist es mög­lich, 100 km, oh­ne zu brem­sen, in der Ko­lon­ne auf bei­den Fahr­strei­fen zu fah­ren. In den kleins­ten Dör­fern in Ba­den-Würt­tem­berg be­fin­den sich sta­tio­nä­re Blit­zer; dort wer­den die Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zun­gen ein­ge­hal­ten. An­sons­ten gilt in Deutsch­land auf den Stra­ßen die „Wild­west-Ma­nier“, noch schnell über­ho­len (rechts oder links), egal wen ich ge­fähr­de, auch wenn man nach zehn Ki­lo­me­tern an der Am­pel wie­der ne­ben oder vor dem Über­hol­ten war­ten muss. Brun­hil­de Kröll, Rehling

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