Bau­ge­biet „Kirch­feld“nimmt wei­te­re Hür­de

Ai­chen be­schließt die Än­de­rung des Flä­chen­nut­zungs- und Be­bau­ungs­pla­nes. Fürs Feu­er­wehr­haus Ober­ges­serts­hau­sen gab es ei­nen Sach­stands­be­richt über die Bau­ar­bei­ten

Mittelschwaebische Nachrichten - - Landkreis - VON KARL KLEIBER

Ai­chen Bei sei­ner ers­ten Sit­zung nach der Som­mer­pau­se ging es im Ge­mein­de­rat Ai­chen vor­der­grün­dig um Bauf­ra­gen im Er­schlie­ßungs­ge­biet „Kirch­feld“von Ai­chen oder den Neu­bau des Feu­er­wehr-Ge­rä­te­hau­ses in Ober­ges­serts­hau­sen. Pro­ble­me macht auch der mo­bi­le De­fi­bril­la­tor, der am Ge­mein­de­zen­trum in Ai­chen an­ge­bracht ist.

Der pla­nen­de Ar­chi­tekt Ger­hard Glog­ger vom gleich­na­mi­gen Bü­ro aus Balz­hau­sen be­rich­te­te dem Ge­mein­de­rat Ai­chen von der Aus­le­gung des Flä­chen­nut­zungs- und Be­bau­ungs­pla­nes so­wie der Stel­lung­nah­men der Be­hör­den und Trä­ger öf­fent­li­cher Be­lan­ge für das Bau­ge­biet „Kirch­feld“in Ai­chen. Vor­ge­se­hen sind, so Glog­ger, zehn ein- bis zwei­ge­schos­si­ge Häu­ser. Mög­lich sind auch ein­ein­halb-stö­cki­ge Ge­bäu­de. Als Dach­for­men sind Sat­tel-, Walm-, Zelt- und Flach­dä­cher zu­ge­las­sen. Die ein­ge­gan­ge­nen be­hörd­li­chen Ein­wän­de ha­be er in­zwi­schen re­dak­tio­nell in den Flä­chen­nut­zungs­plan ein­ge­ar­bei­tet. Ein­stim­mig wur­den die Än­de­run­gen ak­zep­tiert.

Beim Be­bau­ungs­plan hielt das Land­rats­amt statt ei­ner Wen­de­plat­te ei­nen Wen­de­ham­mer für aus­rei­chend. Zelt­dä­cher auf Ga­ra­gen sei­en nicht er­laubt. Die Fest­set­zung der Kniestock­hö­he wur­de ge­stri­chen, da be­reits ei­ne Trauf-und Frist­hö­he vor­ge­ge­ben sei. Die not­wen­di­gen Aus­gleichs­flä­chen für das Bau­ge­biet wer­den in Form von zwei Wald­flä­chen dem Öko-Kon­to der Ge­mein­de ent­nom­men. Sie ha­ben ei­ne Grö­ße von knapp 5500 Qua­drat­me­tern und be­fin­den sich in Rich­tung Köng­hau­sen und Wal­kerts­ho­fen. Nie­der­schlags-Wäs­ser müs­sen ver­si­ckert wer­den, schloss Glog­ger. Die Än­de­rung der Sat­zung so­wie die Vor­la­ge der end­gül­ti­gen Fas­sung an die Ver­wal­tung der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Ai­chen wur­den eben­falls ein­stim­mig an­ge­nom­men.

De­fi­bril­la­tor Ge­mein­de­rats­mit­glied Tho­mas Schmid be­rich­te­te im An­schluss da­ran, dass der mo­der­ne De­fi­bril­la­tor am Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus in Ai­chen in letz­ter Zeit öf­ters ei­gen­stän­dig Mel­dun­gen ab­ge­be, oh­ne dass er be­nutzt wer­de. Er woll­te wis­sen, wie man da­mit um­zu­ge­hen ha­be. Bür­ger­meis­ter Alois Kling er­läu­ter­te: Man müs­se im Zu­ge ei­ner Ge­rä­te­war­tung nach­schau­en las­sen, ob der De­fi­bril­la­tor de­fekt sei, oder even­tu­ell nur der Ak­ku schwäch­le und des­halb even­tu­ell feh­ler­haf­te Mel­dun­gen ab­ge­ge­ben wer­den.

Feu­er­wehr­haus Bei der jüngs­ten Ge­mein­de­rats­sit­zung in­for­mier­te Ko­or­di­na­tor Werner Schmid in sei­nem Sach­stands-Be­richt über das neue Feu­er­wehr- und Ver­eins­haus in Ober­ges­serts­hau­sen. Die gro­ben Mau­rer­ar­bei­ten sei­en ab­ge­schlos­sen, die Trep­pe ein­ge­baut und so­mit der Roh­bau fer­tig­ge­stellt. Er sei stolz, dass die frei­wil­li­gen Hel­fer dies in nur drei Mo­na­ten ge­schafft ha­ben und so den Zeit­plan so­gar un­ter­schrit­ten hät­ten, ob­wohl haupt­säch­lich nur an Wo­che­n­en­den ge­ar­bei­tet wur­de. Wenn al­les klappt, soll in der ers­ten Ok­to­ber­wo­che der Dach­stuhl auf­ge­rich­tet wer­den. Fens­ter, Tü­ren, Sim­se und Bo­den­be­lä­ge sind be­reits aus­ge­schrie­ben. Da die Ar­beits­mo­ral der Hel­fer nach wie vor un­ge­bro­chen sei, soll das Ge­bäu­de so weit fer­tig­ge­stellt wer­den, dass bis zum Win­ter das Feu­er­wehr­au­to samt Aus­rüs­tung im neu­en Ge­rä­te­haus un­ter­ge­bracht wer­den kön­ne. Soll­te wei­ter gu­tes Wet­ter herr­schen, ist so­gar noch der Au­ßen­putz ge­plant, da­mit das Ge­rüst, das ja auch Geld kos­te, ab­ge­baut wer­den kann.

Fo­to: Karl Kleiber

Das neue Feu­er­wehr- und Ver­eins­haus in Ober­ges­serts­hau­sen nimmt Gestalt an. Wenn al­les klappt, soll in der ers­ten Ok­to­ber­wo­che der Dach­stuhl auf­ge­rich­tet wer­den. Bis zum Win­ter soll das Feu­er­wehr­au­to samt Aus­rüs­tung im neu­en Ge­rä­te­haus un­ter­ge­bracht wer­den kön­nen.

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