Ge­fähr­der und Dun­kel­zif­fer

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zum Leit­ar­ti­kel „Ter­ro­ris­ten zie­len ins Herz der frei­en Welt – sie dür­fen nicht ge­win­nen“von Bern­hard Jun­gin­ger (Mei­nung & Dia­log) vom 24. Mai: Ist es das, was uns die Ein­wan­de­rung bringt, dass wir bald über­all auf der Hut sein müs­sen, in ei­nen An­schlag zu ge­ra­ten? Of­fi­zi­ell zu­ge­ge­ben sind ge­gen­wär­tig 600 so­ge­nann­te Ge­fähr­der, was im­mer das hei­ßen mag. Da­zu kommt ei­ne Dun­kel­zif­fer, die in die Tau­sen­de ge­hen dürf­te. Und al­le an­ge­heizt durch die Ima­me, sich von Ein­hei­mi­schen mög­lichst fern­zu­hal­ten und nichts von de­ren Kul­tur an­zu­neh­men, nach­zu­le­sen bei Con­stan­tin Schrei­ber in sei­nem Buch „Inside Is­lam“. Man muss sich die Fra­ge stel­len, war­um es ausgerechnet ei­ne ein­zi­ge Re­li­gi­ons­grup­pe ist, die sich hier par­tout nicht ein­ord­nen will. Aber wer das an­spricht, wird so­fort ins rech­te La­ger ver­bannt, denn po­li­ti­sches und me­dia­les Esta­blish­ment ver­su­chen nach mei­nem Emp­fin­den stän­dig, uns ih­rer ein­sei­ti­gen Ge­sin­nungs­ethik zu un­ter­wer­fen. Nur ja kei­nen Ge­ne­ral­ver­dacht auf­kom­men las­sen – ob das die An­ge­hö­ri­gen der Op­fer auch so se­hen? Fritz Win­del, Lands­berg

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