Al­le wol­len nach Ita­li­en

Die Flücht­lings­kri­se ist noch lan­ge nicht be­wäl­tigt, nur weil der Tür­kei-Pakt hält und die Bal­kan­rou­te ge­schlos­sen ist. Nun baut sich im Lieb­lings-Ur­laubs­land der Deut­schen ein neu­es Pro­blem auf. Ent­wick­lungs­mi­nis­ter Mül­ler sagt: Es ist be­schä­mend

Mittelschwaebische Nachrichten - - Die Dritte Seite - AUS ITA­LI­EN BE­RICH­TET ANDREA KÜMPF­BECK

Rom Das Fo­to hat die Welt er­schüt­tert. Es zeigt die Lei­che ei­nes klei­nen Flücht­lings­bu­ben aus Sy­ri­en, die das Meer an ei­nen tür­ki­schen Strand ge­spült hat. Der drei­jäh­ri­ge Ay­lan Kur­di ist er­trun­ken bei dem Ver­such, sich in Eu­ro­pa in Si­cher­heit zu brin­gen. Das Fo­to des to­ten Kin­des, das im ro­ten T-Shirt und kur­zer blau­er Ho­se im Sand liegt, ist zum Sym­bol der Flücht­lings­tra­gö­die im Mit­tel­meer ge­wor­den. Die Be­trof­fen­heit und das Ent­set­zen sind groß, der Auf­schrei auch. Wie da­mals, im Ok­to­ber 2013, als vor Lam­pe­du­sa ein Holz­kut­ter sinkt – und min­des­tens 390 Flücht­lin­ge aus Eri­trea und So­ma­lia um­kom­men.

Und heu­te? Ist das Dra­ma auf den rund 300 Ki­lo­me­tern Meer zwi­schen der li­by­schen und der ita­lie­ni­schen Küs­te All­tag ge­wor­den – ob­wohl dort gera­de wie­der ein rie­si­ges Pro­blem für Eu­ro­pa ent­steht.

Man hat sich an die Mel­dun­gen von un­ter­ge­gan­ge­nen Boo­ten und hun­der­ten Frau­en, Män­nern und Kin­dern ge­wöhnt, die fast täg­lich aus See­not ge­ret­tet wer­den. Und an die Mel­dun­gen von Flücht­lin­gen, die tot im Was­ser trei­ben. Im Mit­tel­meer wird wei­ter ge­stor­ben, mehr denn je. 1530 Men­schen sind nach An­ga­ben der In­ter­na­tio­na­len Or­ga­ni­sa­ti­on für Mi­gra­ti­on (IOM) in die­sem Jahr schon um­ge­kom­men oder gel­ten als ver­misst. Zum Jah­res­en­de wer­den es ver­mut­lich 5000 sein. Denn nach Schät­zun­gen von UNHCR, dem Flücht­lings­hilfs­werk der Ver­ein­ten Na­tio­nen, über­lebt je­der 35. die ge­fähr­li­che Über­fahrt nicht. Jetzt, im Früh­som­mer, wenn das Wet­ter gut ist und das Meer ru­hig, ist Hoch­sai­son für die skru­pel­lo­sen Men­schen­händ­ler, für die Flücht­lin­ge aus Afri­ka wert­lo­se Wa­re sind, mit der sich viel Geld ver­die­nen lässt. „Das ist ab­so­lut in­ak­zep­ta­bel, dass wir uns mit 5000 To­ten im Mit­tel­meer ab­fin­den“, sagt Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­ter Gerd Mül­ler. Er ist im Vor­feld des G7-Gip­fels in Taor­mi­na nach Ita­li­en ge­reist, um sich ein Bild von der Flücht­lings­hil­fe und der See­notret­tung in dem Land zu ma­chen, das EU-weit ak­tu­ell die Haupt­last trägt.

Nicht um­sonst hat Ita­li­en für das Treffen der Staats- und Re­gie­rungs­chefs den sym­bol­träch­ti­gen Ort in Si­zi­li­en ge­wählt, wo sich nur we­ni­ge Ki­lo­me­ter wei­ter im Mit­tel­meer ei­ne hu­ma­ni­tä­re Ka­ta­stro­phe ab­spielt. Nicht um­sonst ist Papst Fran­zis­kus da­mals bei sei­ner ers­ten Rei­se und als ers­tes ka­tho­li­sches Kir­chen­ober­haupt nach Lam­pe­du­sa ge­fah­ren. Zu je­nem Zip­fel aus Sand und Fel­sen, mit­ten im Meer, 200 Ki­lo­me­ter süd­lich von Si­zi­li­en, an dem so vie­le Flücht­lin­ge stran­den.

In die­ser Woche hat Mül­ler dem Papst bei ei­nem kur­zen Treffen nach der Ge­ne­ral­au­di­enz sei­nen Mar­shall­plan für Afri­ka vor­ge­stellt. „Und der Papst hat ge­strahlt“, be­rich­tet der Augs­bur­ger Weih­bi­schof Anton Lo­sin­ger, der mit da­bei war. „Weil er ge­se­hen hat, dass er in dem deut­schen Mi­nis­ter ei­nen Mit­strei­ter hat.“

Denn die ak­tu­el­len Flücht­lings­zah­len sind wie­der alar­mie­rend, die EU-Län­der sind auf­ge­schreckt. Laut der eu­ro­päi­schen Grenz­schutz­agen­tur Fron­tex sind in den ers­ten vier Mo­na­ten die­ses Jah­res deut­lich mehr Mi­gran­ten als 2016 übers Mit­tel­meer nach Ita­li­en ge­kom­men. Bis heu­te sol­len es rund 45 000 sein, das sind et­wa 42 Pro­zent mehr als im glei­chen Zei­t­raum des ver­gan­ge­nen Jah­res. Das ita­lie­ni­sche In­nen­mi­nis­te­ri­um spricht so­gar von 50 000. Da die Bal­kan­rou­te seit dem EU-Tür­kei-Ab­kom­men und der Schlie­ßung der Gren­zen ent­lang der Stre­cke weit­ge­hend dicht ist, rollt die neue Flücht­lings­wel­le aus Afri­ka fast aus­schließ­lich über Ita­li­en an.

„Die zen­tra­le Mit­tel­meer­rou­te wird auch 2017 am stärks­ten ge­nutzt“, warn­ten in der ver­gan­ge­nen Woche Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­ziè­re und sein ita­lie­ni­scher Kol­le­ge Mar­co Min­niti die EU-Kom­mis­si­on in ei­nem Brief. Und: „Un­se­re bis­he­ri­gen Maß­nah­men sind un­zu­rei­chend.“

88 Pro­zent al­ler Mi­gran­ten aus Afri­ka – aus Ni­ge­ria und der El­fen­bein­küs­te, Gam­bia, Se­ne­gal, Gui­nea oder So­ma­lia – kom­men in Ita­li­en an. 181 000 wa­ren es 2016. Für die­ses Jahr liegt die Pro­gno­se von UNHCR bei 250 000. Und wäh­rend Ita­li­en die Flücht­lin­ge 2015 ein­fach durch­ge­wun­ken hat in Rich­tung Nor­den, hal­te sich das Land jetzt an die Du­blin-Ver­ord­nung, nach der in der EU Asyl­an­trä­ge grund­sätz­lich im An­kunfts­land ge­stellt wer­den müs­sen, heißt es bei der IOM. Ita­li­en re­gis­triert die An­kom­men­den, nimmt auch sel­ber auf – und be­hält da­mit den Groß­teil der Mi­gran­ten im Land.

„Es ist be­schä­mend“, be­tont der All­gäu­er CSU-Po­li­ti­ker Mül­ler im­mer wie­der, „wie Ita­li­en von den Freun­den in Eu­ro­pa al­lein­ge­las­sen wird.“Weil sie sich nicht an die Zu­sa­ge hal­ten, Ita­li­en zu ent­las­ten. Der Um­ver­tei­lungs­plan der EU für 160 000 Flücht­lin­ge aus Grie­chen­land und Ita­li­en wird von vie­len Mit­glied­staa­ten ein­fach igno­riert. Ein­zig Deutsch­land ha­be 1,2 Mil­lio­nen Men­schen in Not auf­ge­nom­men: Kriegs­flücht­lin­ge aus Sy­ri­en oder dem Irak und Mi­gran­ten aus Afri­ka. „Die an­de­ren eu­ro­päi­schen Län­der“, sagt Mül­ler, „könn­ten da sehr viel mehr tun.“Die Mi­gra­ti­on aus Afri­ka sei ei­ne Jahr­hun­der­t­her­aus­for­de­rung für Eu­ro­pa – und kein ita­lie­ni­sches Pro­blem.

Im „Ca­sa di Gior­gia“trifft Mi­nis­ter Mül­ler, der sich sa­lopp als „deut­scher Flücht­lings­mi­nis­ter“vor­stellt, Ida aus Gam­bia, Su­si aus Ka­me­run, Loa aus der El­fen­bein­küs­te und Pau­li­na aus Ni­ge­ria. Das Haus in Rom, in dem 30 Frau­en und ih­re Kin­der Zuflucht ge­fun­den ha­ben, ge­hört zum Cen­tro Astal­li, ei­ner Flücht­lings­or­ga­ni­sa­ti­on der Je­sui­ten. Zu viert tei­len sich die Frau­en ein Zim­mer, und Flo­ra aus dem Kon­go hat für al­le über­ba­cke­nen Fen­chel ge­macht. Im Gar­ten un­ter den schat­ten­spen­den­den Bäu­men er­zäh­len die Frau­en ih­re Ge­schich­ten. Sie han­deln von Fol­ter, Krieg und Not, von Angst und Hun­ger, von der Hei­rat mit 15 Jah­ren und von Zei­ten, als kaum noch ein Kno­chen in ih­rem Kör­per heil war.

Die Mit­ar­bei­ter des Cen­tro Astal­li hel­fen den Frau­en zu­rück ins Le­ben. Sie brin­gen ih­nen die Spra­che bei, kämp­fen mir ih­nen ge­gen ab­ge­lehn­te Asyl­an­trä­ge, ge­ben ih­nen Si­cher­heit und Selbst­ver­trau­en. Hier ler­nen Ida, Su­si und Pau­li­na, dass sie als Men­schen ei­nen Wert ha­ben und dass es ein Le­ben in Frie­den gibt. 15000 Flücht­lin­ge nut­zen pro Jahr die An­ge­bo­te der ka­tho­li­schen Ein­rich­tung al­lein in Rom, 2016 wa­ren es mehr als dop­pelt so vie­le.

Das größ­te Pro­blem aber, sagt Pa­ter Ca­mil­lo Ri­pa­mon­ti, der Prä­si­dent des Cen­tro Astal­li, ist die eu­ro­päi­sche Flücht­lings­po­li­tik. „Ich bin be­sorgt dar­über, dass Eu­ro­pa da­bei ist, das Asyl­sys­tem zeit­lich be­grenzt zu ge­stal­ten.“Es wer­de nicht be­rück­sich­tigt, dass die Men­schen sich in­te­griert ha­ben. Und dass je­der ei­ne ei­ge­ne Ent­schei­dung treffen darf. Loa zum Bei­spiel macht ei­ne Aus­bil­dung zur Kran­ken­pfle­ge­rin, Ida jobbt als Dol­met­sche­rin und Su­si als Zim­mer­mäd­chen in ei­nem Ho­tel. „Die­se In­te­gra­ti­on war ei­ne ge­wal­ti­ge An­stren­gung für die Frau­en, die sie ge­meis­tert ha­ben“, sagt Ri­pa­mon­ti, „da kann es nicht an­ge­hen, dass die Po­li­tik sie zwingt, zu­rück­zu­ge­hen.“

An die­ser Stel­le prallt die hu­ma­ni­tä­re Sicht des Kir­chen­man­nes auf die des Po­li­ti­kers Mül­ler. Der sagt: „Wir kön­nen das Mi­gra­ti­ons­pro­blem nicht da­durch lö­sen, in­dem wir al­le zu uns nach Eu­ro­pa las­sen.“Dann pre­digt der Mi­nis­ter das, was er den Ver­ant­wort­li­chen in Eu­ro­pa seit Be­ginn sei­ner Amts­zeit vor knapp vier Jah­ren ein­zu­trich­tern ver­sucht: Dass sich der afri­ka­ni­sche Kon­ti­nent in den nächs­ten 30 Jah­ren ver­dop­peln wird. Dass die jun­ge Be­völ­ke­rung dort Jobs braucht, um ei­ne Chan­ce zu ha­ben. Dass Krie­ge und Hun­ger ge­stoppt wer­den müs­sen, die Men­schen aus ih­ren Hei­mat­län­dern trei­ben.

Da­zu brau­che es ein neu­es, ein­heit­li­ches, eu­ro­päi­sches Asyl-, Ein­wan­de­rungs­und Aus­län­der­recht. „Wenn wir das nicht hin­be­kom­men, wer­den in den nächs­ten Jah­ren Mil­lio­nen Flücht­lin­ge zu uns kom­men“, pro­phe­zeit Mül­ler. Und nennt es „ei­nen Skan­dal“, dass von den vier Mil­li­ar­den Dol­lar, die die Ver­ein­ten Na­tio­nen zur Be­kämp­fung der ak­tu­el­len Hun­ger­kri­se in Ost­afri­ka brau­chen, gera­de ein­mal ei­ne Mil­li­ar­de zu­sam­men­ge­kom­men ist. Ein US-Prä­si­dent Do­nald Trump aber gera­de bei sei­nem Be­such in Sau­di-Ara­bi­en ei­nen 100-Mil­li­ar­den-Wirt­schafts­de­al mit den Sau­dis ab­ge­schlos­sen hat.

500000 bis 800000 Men­schen, schätzt UNHCR, war­ten schon heu­te in Li­by­en – dem wich­tigs­ten Tran­sit­land nach Eu­ro­pa – auf ei­ne Chan­ce, übers Mit­tel­meer nach Ita­li­en zu kom­men. De­nen müs­se man Per­spek­ti­ven für ei­ne Rück­kehr in ihr Hei­mat­land er­öff­nen. „Doch die Zu­stän­de in den Flücht­lings­la­gern sind an Dra­ma­tik nicht zu über­bie­ten“, sagt Mül­ler. Wer nach ei­nem halb­jäh­ri­gen Marsch durch die Wüs­te „ge­fol­tert, ge­schla­gen und aus­ge­hun­gert in ei­nem Kel­ler in Li­by­en liegt, der sieht kei­nen an­de­ren Weg, als über das Mit­tel­meer nach Eu­ro­pa zu flie­hen“. Da die Welt­ge­mein­schaft sei­ner­zeit das Re­gime in Tri­po­lis ge­stürzt ha­be, müs­se sie jetzt Ver­ant­wor­tung für die wei­te­re Ent­wick­lung über­neh­men. Mül­ler for­dert ei­ne UN-Mis­si­on für Li­by­en, die in den Über­gangs­la­gern für hu­ma­ni­tä­re Min­dest­stan­dards sorgt. Denn die Flücht­lings­camps in dem Land sind die ein­zi­gen welt­weit oh­ne die Auf­sicht des UN-Flücht­lings­hilfs­werks UNHCR.

Zwi­schen Li­by­en und Ita­li­en pa­trouil­lie­ren seit Ju­ni 2015 Schif­fe der EU-Mis­si­on „So­phia“, die Schlep­per fan­gen und de­ren Boo­te zer­stö­ren sol­len – mit mä­ßi­gem Er­folg. 432 Boo­te ha­ben die Sol­da­ten aus 25 Staa­ten seit­her ver­senkt und 109 Men­schen­händ­ler ge­fasst. Aber: Sie ha­ben auch gut 36000 Flücht­lin­ge aus See­not ge­ret­tet. „Denn jetzt“, er­zählt Ma­ri­ne-Ka­pi­tän An­to­nel­lo de Ren­zis Son­ni­no, „schi­cken die Schlep­per die Men­schen in

Es ist Hoch­sai­son für die skru­pel­lo­sen Schleu­ser Die Sa­che mit dem Frie­dens­no­bel­preis

Schlauch­boo­ten los.“Die meist noch in den li­by­ischen Ho­heits­ge­wäs­sern un­ter­ge­hen, in de­nen die ita­lie­ni­sche Küs­ten­wa­che nicht ein­grei­fen darf. Die Holz­kut­ter von früher sind den Ver­bre­chern zu teu­er ge­wor­den, seit­dem die EU-Pa­trouil­len sie zer­stö­ren. Die bil­li­gen Gum­mi­boo­te aus Asi­en, die von ganz schlech­ter Qua­li­tät sind, gibt es im In­ter­net für 400 Dol­lar. In die­se Boo­te für ma­xi­mal 15 Leu­te stop­fen die Schlep­per in ei­ner Art mensch­li­chem Puz­zle bis zu 140 Flücht­lin­ge. Und je­der von ih­nen zahlt zwi­schen 2000 bis 3000 Eu­ro. In­ter­pol und Eu­ro­pol ge­hen da­von aus, dass die Men­schen­händ­ler da­mit al­lein im Jahr 2015 mehr als fünf Mil­li­ar­den Eu­ro ein­ge­nom­men ha­ben.

Es sind vor al­lem ei­ni­ge Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen (NGOs), die je­des Jahr tau­sen­de Mi­gran­ten aus dem Meer zie­hen. Al­lein die „Aqua­ri­us“, das Schiff von SOS Me­di­ter­ra­née, hat im ver­gan­ge­nen Jahr 18000 Men­schen auf­ge­nom­men. Und wur­de kürz­lich, wie an­de­re NGOs auch, be­schul­digt, mit Schlep­pern zu­sam­men­zu­ar­bei­ten. Die­se Vor­hal­tun­gen sei­en aus­ge­räumt, be­tont der deut­sche Ent­wick­lungs­mi­nis­ter bei ei­nem Treffen mit den See­notret­tern: „Ich kann nie­man­dem vor­wer­fen, dass er Men­schen ret­tet.“

Sie und die ita­lie­ni­sche Küs­ten­wa­che, sagt Mül­ler, ver­die­nen den Frie­dens­no­bel­preis – für ih­re Ar­beit und für ih­re Men­sch­lich­keit. Die EU da­ge­gen, die die Aus­zeich­nung 2012 be­kom­men hat, soll­te ihn an­ge­sichts ih­res Ver­sa­gens in der Flücht­lings­po­li­tik zu­rück­ge­ben.

Fo­to: Andre­as So­la­ro, afp

Sie kom­men mit bil­li­gen Gum­mi­boo­ten – weil den Schleu­sern die Holz­kut­ter zu teu­er ge­wor­den sind. Flücht­lin­ge aus Afri­ka auf dem Mit­tel­meer. Gut 1500 von ih­nen sind in die­sem Jahr schon bei der ge­fähr­li­chen Über­fahrt er­trun­ken.

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