Good­bye, Bo­eing!

Hol­ly­wood-Star John Tra­vol­ta ver­schenkt sei­ne his­to­ri­sche Pas­sa­gier­ma­schi­ne

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Sydney So als Hol­ly­wood-Star muss al­les ei­ne Num­mer grö­ßer sein. Da ge­nügt es nicht, wenn vor der Vil­la die Lu­xus­li­mou­si­nen par­ken. Dass vor John Tra­vol­tas Zu­hau­se in Flo­ri­da in den USA gleich ei­ne Bo­eing 707 steht – bes­tens zu se­hen vom Swim­ming­pool aus – mag man­cher als pu­re An­ge­be­rei emp­fin­den.

Tra­vol­ta aber ist nicht nur Flug­zeug-Fan und -Samm­ler – er darf auch selbst hin­ter die Steu­er­knüp­pel. Und zwar an die der größ­ten Ma­schi­nen. Wie vor ein paar Jah­ren, als er im Cock­pit des Su­per­Air­bus A380 saß. Nun trennt sich der Schau­spie­ler („Pulp Fic­tion“, „Sa­tur­day Night Fe­ver“) von sei­ner „in­nig ge­lieb­ten“Bo­eing 707.

Tra­vol­ta ver­macht das Flug­zeug ei­nem Luft­fahrt­mu­se­um in Aus­tra­li­en, wie er am Wo­che­n­en­de er­klär­te. „Mit gro­ßer Freu­de ma­che er die­se his­to­ri­sche An­kün­di­gung“, schrieb der Hob­by-Pi­lot und Bot­schaf­ter der aus­tra­li­schen Flug­ge­sell­schaft Qan­tas.

Die 1964 ge­bau­te und nach 30 Jah­ren aus dem re­gu­lä­ren Flug­dienst ge­nom­me­ne Ma­schi­ne geht an die Ge­sell­schaft zur Re­stau­rie­rung his­to­ri­scher Flug­zeu­ge (Hars). Die Bo­eing be­dür­fe „viel Re­stau­rie­rungs­ar­beit“, um sie für die lan­ge Flug­rei­se fit zu ma­chen, schrieb Tra­vol­ta auf sei­ner In­ter­net­sei­te. Er hof­fe, sie auf ih­rem letz­ten Weg be­glei­ten zu dür­fen. Die Bo­eing flog ei­nem Me­dien­be­richt zu­fol­ge zu­letzt im De­zem­ber und sei in ei­nem re­la­tiv gu­ten Zu­stand. War­um er das Flug­zeug ab­gibt, sag­te Tra­vol­ta nicht. (afp, AZ)

Fo­to: afp

Tra­vol­ta vor sei­ner „ge­lieb­ten“Bo­eing 707 im Jahr 2002.

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