Heim­lich, still und lei­se

Mittelschwaebische Nachrichten - - Meinung & Dialog -

Zu „Joa­chim Herrmann. Aber wer noch?“(Po­li­tik) vom 28. Ju­li: Herr See­ho­fer will an­geb­lich Herrn zu Guttenberg in ein ho­hes po­li­ti­sches Amt he­ben. Herr zu Guttenberg ist ein smar­ter Mann, der wuss­te, wie man mit den Me­di­en um­geht, aber in sei­ner zehn­mo­na­ti­gen Amts­zeit als Wirt­schafts­mi­nis­ter und zwei­jäh­ri­gen Zeit als Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter blei­ben mir au­ßer ein paar mar­ki­gen Sprü­chen, die ein an­de­rer Po­li­ti­ker da­mals nicht öf­fent­lich ge­sagt hät­te, nicht viel im Ge­dächt­nis. Hän­gen ge­blie­ben ist aber, dass Herr zu Guttenberg bei sei­ner Dok­tor­ar­beit schwer ab­ge­schrie­ben hat und die­sen Vor­wurf als „ab­strus“zu­rück­wies und er am En­de der Ge­schich­te ei­ne Stra­fe von 20000 Eu­ro we­gen Ur­he­ber­rechts­ver­let­zun­gen zah­len muss­te und sich heim­lich, still und lei­se vom Acker mach­te. Ei­ne zwei­te Chan­ce, ja, aber in wel­cher Po­si­ti­on?

Die Ant­wort auf die­se Fra­ge soll­te sich un­ser Mi­nis­ter­prä­si­dent ge­nau über­le­gen. Claus Fleschhut, Augs­burg

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