Mann be­läs­tigt Frau­en und greift zum Mes­ser

Eri­tre­er wird in Bo­bin­gen fest­ge­nom­men

Mittelschwaebische Nachrichten - - Geld & Leben - Anf@augs­bur­ger all­ge­mei­ne.de

gäu­er Her­de­buch­ge­sell­schaft (AHG) an­ge­ru­fen und die Vier­lings­ge­burt te­le­fo­nisch durch­ge­ge­ben. Wie sel­ten Rin­der­vier­lin­ge wirk­lich sind, ist gar nicht so ein­fach her­aus­zu­fin­den. Der be­han­deln­de Tier­arzt Jo­han­nes-Ge­org von Oln­hau­sen aus Ge­stratz hat in sei­ner 28-jäh­ri­gen Lauf­bahn als Ve­te­ri­när ei­ne Vier­lings­ge­burt we­der er­lebt noch da­von ge­hört oder im Bau­ern­blatt da­von ge­le­sen. „Das ist wirk­lich sehr sel­ten“, sagt er.

der na­tür­li­chen Ge­burt, die kom­pli­ka­ti­ons­los ver­lief, war er nicht da­bei. Die Käl­ber brauch­ten kei­ner­lei me­di­zi­ni­sche Hil­fe, ob­wohl sie re­la­tiv klein und leicht wa­ren. „Ein nor­ma­les Kalb wiegt et­wa 35 Ki­lo nach der Ge­burt, un­se­re Vier­lin­ge brach­ten je­weils et­wa 20 Ki­lo­gramm auf die Waa­ge“, sagt Braun. Sie trin­ken aber gut und ha­ben schon or­dent­lich an Ge­wicht zu­ge­legt.

Mut­ter Car­men ha­ben al­ler­dings

die Mehr­lings­träch­tig­keit und die lan­ge Ge­burt ziem­lich zu­ge­setzt. Tier­arzt Oln­hau­sen war an­fangs je­den zwei­ten Tag auf dem Hof. „Schön lang­sam ha­ben wir sie aber wie­der auf­ge­päp­pelt und es geht ihr bes­ser“, sagt Pau­li­ne Braun. Der­zeit sind die Kälb­chen – Brauns En­ke­lin­nen ha­ben ih­nen die Na­men Stel­la, El­sa, Leo und Car­los ge­ge­ben – noch ein­zeln in Bo­xen un­ter­ge­bracht. „So bin ich si­cher, dass je­der ge­nü­gend er­wischt und auch wir­kBei Augs­burg Gleich zwei­mal ist ein 28-Jäh­ri­ger am Frei­tag auf­fäl­lig ge­wor­den: Zu­erst be­läs­tig­te er am Vor­mit­tag laut Po­li­zei Frau­en in ei­nem Augs­bur­ger Schnell­re­stau­rant in der Fug­ger­stra­ße. Er soll ih­nen ein­deu­ti­ge An­ge­bo­te ge­macht und ver­sucht ha­ben, sie an­zu­fas­sen. Da der Mann den Auf­for­de­run­gen der Fi­li­al­lei­te­rin, das Re­stau­rant zu ver­las­sen, nicht nach­kam, rief sie die Po­li­zei. Die Be­am­ten nah­men den Mann mit auf die Wa­che und ent­lie­ßen ihn an­schlie­ßend wie­der.

Ge­gen 13.20 Uhr griff der 28-Jäh­ri­ge laut Po­li­zei dann in der Turm­stra­ße in Bo­bin­gen ei­ne 41-jäh­ri­ge Frau an und ver­letz­te sie mit ei­nem Kü­chen­mes­ser am Ober­kör­per. Die Frau konn­te nach Hau­se

lich zu­nimmt“, sagt die 59-Jäh­ri­ge. Spä­ter darf das Quar­tett dann zu­sam­men in ei­ne grö­ße­re Box. Und noch spä­ter sol­len sie ver­kauft wer­den. Das ist zu­min­dest der Plan von Land­wirt Braun. Die Käl­ber sol­len nach ein paar Wo­chen ab­ge­ge­ben wer­den. Da ha­ben die En­ke­lin­nen aber noch ein Wört­chen mit­zu­re­den. Der­zeit fin­den auf dem Hof hit­zi­ge Dis­kus­sio­nen statt, wie vie­le und wel­che der Vier­lings­käl­ber die Fa­mi­lie be­hält. flüch­ten und die Po­li­zei ver­stän­di­gen.

Der Eri­tre­er lief dar­auf­hin zu ei­nem Asyl­ca­fé ei­nes Hel­fer­krei­ses und ver­such­te dort, ei­nen 27-Jäh­ri­gen mit dem Mes­ser an­zu­grei­fen. Die­ser konn­te den An­griff er­folg­reich ab­weh­ren und das Mes­ser an sich neh­men. Der 27-Jäh­ri­ge be­gab sich di­rekt zur Bo­bin­ger Po­li­zei und über­gab das Mes­ser an die Be­am­ten, die den 28-Jäh­ri­gen fest­nah­men. Nach der­zei­ti­gem Er­mitt­lungs­stand ver­hielt sich der Mann auf­fäl­lig. Zur Mo­tiv­la­ge ist noch nichts be­kannt, wo­mög­lich liegt ei­ne psy­chi­sche Be­ein­träch­ti­gung vor. Ei­ne Er­mitt­lungs­rich­te­rin er­ließ Haft­be­fehl ge­gen den Mann we­gen ge­fähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung. (AZ)

Nur mal an­ge­nom­men, die zu­ge­park­te In­nen­stadt am Wo­che­n­en­de lässt dar­auf schlie­ßen, dass die­ses Jahr Tril­lio­nen Lands­leu­te den Ur­laub zu Hau­se ver­brin­gen. Muss es ei­nen wun­dern? Auf Mallor­ca herrscht ein Ge­drän­ge wie frü­her am Wühl­tisch von Kar­stadt. Wasch­kü­chen­wet­ter hat­ten wir in letz­ter Zeit selbst, da braucht’s kei­ne zwei Wo­chen Ama­zo­nas­be­cken für 5000 Eu­ro pro Na­se. Die Kö­chin in Mi­kro­ne­si­en – nett, wirk­lich, kriegt aber den Zwie­bel­rost­bra­ten ein­fach nicht so hin wie Mut­ti. Und Tan­te Ro­si, die im Haus nach dem Rech­ten schaut, wäh­rend man sich in Süd­ti­rol zu er­ho­len zwingt, lässt re­gel­mä­ßig die Or­chi­de­en er­sau­fen. Dan­ke für nichts. Al­so, war­um weg­fah­ren?

Zu­mal dann auch noch sol­che Nach­rich­ten des We­ges kom­men. Die Kri­mi­nal­po­li­zei Hof bit­tet um Hin­wei­se: Un­be­kann­te ha­ben aus ei­ner Woh­nung in Markt­red­witz in Ober­fran­ken ei­ne kom­plet­te Mo­dell­ei­sen­bahn-An­la­ge ge­stoh­len. Sie soll meh­re­re tau­send Eu­ro wert sein. Die Be­sit­zer wa­ren wohl län­ge­re Zeit nicht zu Hau­se.

Bringt man dies nun in Ver­bin­dung mit ei­ner zwei­ten be­mer­kens­wer­ten Nach­richt der ver­gan­ge­nen Wo­che, dann – aber hal­lo – öff­net sich ein gan­zes Uni­ver­sum für Spe­ku­la­tio­nen. Wir hat­ten be­rich­tet, dass Horst See­ho­fer in die­sem wie im nächs­ten Jahr kei­nen Ur­laub ma­chen will; ein paar Ta­ge aus­schla­fen rei­che ihm, sag­te er. Als Be­grün­dung nann­te er we­der Mallor­ca noch Zwie­bel­rost­bra­ten noch Tan­te Ro­si.

Ist es denk­bar, dass in Sor­ge um die ei­ge­ne Mi­nia­tur-Dampf­lok, die ei­ge­nen Häu­schen und Bäum­chen im See­ho­fer­schen Kel­ler...? Und die­se Mo­dell­bahn-Bande auf frei­em Fuß (Wo ist der Herr­mann?)... Ver­ste­hen wür­de man’s. Aber die Wah­len sind na­tür­lich auch ein trif­ti­ger Grund. Et­wa 160 Feu­er­wehr­leu­te wa­ren im Ein­satz: In Grü­nen­ba­indt, ei­nem Orts­teil von Dinkelscherben (Kreis Augs­burg), ist am Sams­tag­mor­gen ein Sta­del kom­plett ab­ge­brannt. Die Ein­satz­kräf­te konn­ten ver­hin­dern, dass die di­rekt an­gren­zen­den Wohn­häu­ser schwe­rer be­schä­digt wur­den. Ein Nach­bar hat­te den Brand ent­deckt. Die Be­woh­ner konn­ten sich recht­zei­tig ret­ten. Drei Men­schen wur­den durch den Rauch leicht ver­letzt. Der Scha­den be­trägt et­wa 150000 Eu­ro, die Ur­sa­che ist noch un­klar. (ma­nu)

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