Lars Ei­din­ger kommt doch als Zar ins rus­si­sche Ki­no

Mittelschwaebische Nachrichten - - Feuilleton -

Un­ge­ach­tet or­tho­do­xer Pro­tes­te hat das rus­si­sche Kul­tur­mi­nis­te­ri­um den Historienfilm „Ma­til­da“mit dem deut­schen Schau­spie­ler Lars Ei­din­ger zur Auf­füh­rung frei­ge­ge­ben. Ei­din­ger spielt in dem Werk von Ale­xej Ut­schi­tel den künf­ti­gen Za­ren Ni­ko­laus II., der die pol­ni­sche Tän­ze­rin Ma­til­da Ksch­ess­ins­ka­ja liebt. Nach meh­re­ren Ver­zö­ge­run­gen soll „Ma­til­da“am 26. Ok­to­ber in die rus­si­schen Ki­nos kom­men. Re­gis­seur Ut­schi­tel sieht sich seit Mo­na­ten wü­ten­den Pro­tes­ten von Mon­ar­chis­ten wie kon­ser­va­ti­ven Or­tho­do­xen aus­ge­setzt. Die rus­si­sche Kir­che hat den 1918 von den Bol­sche­wis­ten er­mor­de­ten Za­ren hei­lig­ge­spro­chen. (dpa)

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