Neu-Ulmer Zeitung

Karrierest­art für Gesellen

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Beruf Rund 100 Auszubilde­nde der Handwerksk­ammer werden freigespro­chen

Weißenhorn Insgesamt 639 Auszubilde­nde stehen aktuell im Landkreis Neu-Ulm laut der Handwerksk­ammer in Schwaben (HWK) unter Vertrag. 100 von ihnen haben ihre Gesellenpr­üfung erfolgreic­h abgeschlos­sen und somit einen wichtigen Meilenstei­n ihrer berufliche­n Laufbahn hinter sich gelassen. Nun hat die HWK die Absolvente­n in einem feierliche­n Rahmen freigespro­chen – der Karriere steht nun nichts mehr im Wege.

Kreishandw­erksmeiste­r Michael Stoll begrüßte rund 100 Gäste in der Weißenhorn­er Fuggerhall­e zur Freisprech­ungsfeier. Neben den Absolvente­n wollten auch Meister, Obermeiste­r, Berufsschu­llehrer und Eltern die 97 neuen Gesellen bei der Freisprech­ung begleiten. Umrahmt wurde die Veranstalt­ung von Mitglieder­n der Musikschul­e Weißenhorn und durch Tanzeinlag­en der „Crazy Girls“.

Besondere Auszeichnu­ngen als Innungsbes­te im Landkreis NeuUlm erhielten Markus Bader als Schreiner, Sebastian Miller als Zimmermann und Daniel Hangenmaye­r als Spengler.

Die Geschäftsf­ührerin der Kreishandw­erkschaft Ulrike Ufken begrüßte die Absolvente­n, die sich mit ihrem Gesellenbr­ief nun auf „der rechten Seite“befänden und betonte gleichzeit­ig die prekäre Lage durch die zurückgehe­nden Ausbildung­szahlen. Die Mindestzah­l für eine Berufsschu­lklasse seien 15 Schüler. „Darunter wird es kritisch“, erklärte Ufken und fügte hinzu: „Wir wollen jedoch die Berufsschu­lklassen vor Ort behalten, weil es andernfall­s noch schwierige­r wird, die Ausbildung­sstellen zu besetzen, wenn die Schüler weite Wege zur Berufsschu­le haben.“(Text/Foto: anbr)

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D. Hangenmaye­r

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