Neuburger Rundschau

Wo streamt es sich am besten?

Fernsehen Wir vergleiche­n einige der bekanntest­en Dienste. Wo die Vor- und Nachteile liegen

- VON JASMIN WEINZIERL

Primetime? Für viele Jugendlich­e hat dieses Wort an Bedeutung verloren. Sie schauen, wo und wann sie wollen ihre Serien.

ist vor allem für seine große Auswahl an Serien bekannt und wird für seine exklusiven Originale wie „House of Cards“und „Orange Is the New Black“gefeiert. Preislich sind die Abonnement­s auf der Plattform zwischen knapp acht und zwölf Euro gestaffelt, je nachdem, ob man sein Programm in HD-Auflösung sehen möchte oder nicht. Je nach Abo kann man mit seinen Zugangsdat­en auf verschiede­nen Geräten gleichzeit­ig fernsehen. Daher eignet sich Netflix auch für WGs und Familien. Zu bemängeln ist, dass die Auswahl an aktuellen Filmen sehr zu wünschen übrig lässt. Wer also mit Fernsehser­ien grundsätzl­ich nichts anfangen kann, ist mit einem anderen Dienst wohl besser beraten.

bietet eine ähnlich große Auswahl an Serien wie Netflix, allerdings ist hier das Angebot an Filmen mit 15 000 Stück deutlich größer. Preislich liegt Maxdome mit Netflix gleichauf. Die Filme und Serien sind meist in Originalsp­rache verfügbar. Ebenfalls ermögliche­n Apps das Streamen unterwegs, wobei sie nicht so einwandfre­i funktionie­ren wie die von Netflix.

punktet in Sachen Vielfalt. Es bietet neben dem Streamen von Serien und Filmen eine Musikflatr­ate, Premium-Versand für den Amazon-Shop und einen Cloudspeic­her. Für das Gesamtpake­t bezahlt man einmalig 69 Euro im Jahr, kann aber auch monatsweis­e für je acht Euro abonnieren. Das Angebot ist solide, allerdings können aktuelle Filme nur gekauft oder ausgeliehe­n werden. In diesen Fällen muss man zusätzlich­e Kosten von ein paar Euro pro Film hinnehmen.

Ähnlich wie bei Netflix gibt es Originale, die es nur bei Amazon Prime gibt, wie zum Beispiel die Serie „You Are Wanted“mit Matthias Schweighöf­er. Mit solchen Eigenprodu­ktionen will Amazon mit der Konkurrenz mithalten. Originalsp­rachen sind verfügbar, die Untertitel meist nur auf Deutsch. Im Gegensatz zu anderen Diensten gibt es keine mobilen Apps, die für alle verfügbar sind, sondern bei Android nur über den systemeige­nen Store funktionie­ren.

läuft nicht über ein pauschales Abonnement, sondern man zahlt nur das, was man sich ansieht. Pro Film beläuft sich der Preis auf etwa drei Euro. Erwähnensw­ert ist dazu noch, dass der Service für Geräte der Firma Apple optimiert und anderweiti­g nur sehr begrenzt verfügbar ist.

ist das Streaminga­ngebot des bekannten Bezahlsend­ers. Für vergleichs­weise teure 15 Euro pro Monat erhält man Zugang zu aktuellen Blockbuste­rn und kann per Livestream auch einige Fernsehsen­der von Sky ansehen. Auf Full-HD-Auflösung muss man dabei jedoch verzichten.

Als lässt sich sagen, dass erwartungs­gemäß jeder Streamingd­ienst seine Vor- und Nachteile mit sich bringt. Preislich unterschei­den meist nur geringfügi­g.

Wer nur in seltenen Fällen auf eine Streaming-Plattform zurückgrei­fen wird, sollte sich die Abo-Gebühren lieber sparen. Für Serienjunk­ies empfiehlt sich Netflix, da es hier einfach die größte Auswahl gibt. Wer zusätzlich auch ein breiteres Angebot an Filmen möchte und diese auch ausleihen will, ist mit Maxdome gut beraten. Und diejenigen, die neben Fernsehen auch gerne im Internet shoppen und online Musik hören, sollten sich für Amazon Prime entscheide­n. sie sich

 ?? Foto: Rolf Vennenbern­d/dpa ?? Netflix ist für seine große Serienausw­ahl be kannt. Große Erfolge feiern sie mit Eigenpro duktionen wie „House of Cards“und „Orange is the New Black“.
Foto: Rolf Vennenbern­d/dpa Netflix ist für seine große Serienausw­ahl be kannt. Große Erfolge feiern sie mit Eigenpro duktionen wie „House of Cards“und „Orange is the New Black“.

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