Streit um Pen­si­on des Ko­blen­zer OB

Neues Deutschland - - Aus Den Ländern -

Ko­blenz. Im Streit um die Pen­si­on des Ex-Staats­se­kre­tärs und schei­den­den Ober­bür­ger­meis­ters Joa­chim Hof­mann-Göt­tig muss die Stadt Ko­blenz die fi­nan­zi­el­le Haupt­last schul­tern. Der So­zi­al­de­mo­krat teil­te am Mon­tag mit, dass die Kom­mu­ne hier recht­lich kei­ne Ver­sor­gungs­an­sprü­che beim Land Rhein­land-Pfalz gel­tend ma­chen kön­ne, ob­wohl er 19 Jah­re Staats­se­kre­tär der Lan­des­re­gie­rung war. Stadt­ober­haupt ist er erst seit 2010. Auch auf die Fra­ge, ob sei­ne da­ma­li­ge Ver­set­zung in den einst­wei­li­gen Ru­he­stand we­ni­ge Ta­ge vor dem Start im OBAmt für die Stadt ei­nen fi­nan­zi­el­len Nach­teil von rund 700 000 Eu­ro be­deu­te, ant­wor­te­te Hof­man­nGöt­tig, es stim­me, dass die Stadt Ko­blenz hier kein Geld vom Land for­dern kön­ne. Der Rech­nungs­hof Rhein­land-Pfalz hat­te die Ver­set­zung in den Ru­he­stand durch Mi­nis­ter­prä­si­dent Kurt Beck (SPD) schon 2013 kri­ti­siert. Hof­man­nGöt­tig ist noch bis April 2018 im Amt. We­gen der Ver­set­zung in den einst­wei­li­gen Ru­he­stand er­hält er be­reits seit 2010 ne­ben dem OBGe­halt ein Ru­he­ge­halt von net­to rund 1300 Eu­ro vom Land.

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