Hüsch kom­men­tiert Lon­don-Terror

Br­ex­it, Wah­len, Ter­ror­an­schlä­ge: Han­ni Hüsch hat der­zeit viel Ar­beit im Stu­dio.

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - REISE&ERHOLUNG - VON LUD­GER BA­TEN

LON­DON/NEUSS Pfings­ten fiel für sie aus. Die Fei­er­ta­ge ver­brach­te sie im Stu­dio, um Bei­trä­ge für die ARD zu pro­du­zie­ren. Die Nach­rich­ten­la­ge lässt kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kom­men: Der Br­ex­it ist la­tent prä­sent, mor­gen wäh­len die Bri­ten und dann er­schüt­ter­te der Ter­ror­an­schlag vom Sams­tag – der drit­te in neun Wo­chen – Lon­don, Eu­ro­pa, ja die Welt. Han­ni Hüsch be­rich­tet und ana­ly­siert seit zwei­ein­halb Jah­ren als Kor­re­spon­den­tin aus der bri­ti­schen Haupt­stadt und ih­re Prä­senz auf deut­schen Bild­schir­men ist hoch. „Wir le­ben in ei­ner span­nen­den Zeit“, sagt Hüsch, de­ren El­tern­haus in Neuss steht und die zu Be­ginn ih­rer jour­na­lis­ti­schen Lauf­bahn für die Rheinische Post und die Neu­ßG­re­ven­broi­cher Zei­tung tä­tig war.

Sie spü­re kei­ne Angst, wenn sie durch das pul­sie­ren­de, welt­of­fe­ne Lon­don ge­he oder fah­re, sagt die an­ge­se­he­ne deut­sche Kor­re­spon­den­tin. Lon­don blei­be auch nach den An­schlä­gen ei­ne groß­ar­ti­ge Stadt. Den­noch, „auch wenn die Pubs voll sind“, ste­cke je­dem ein­zel­nen der Schre­cken von drei An­schlä­gen in nur neun Wo­chen in den Kno­chen. Pfings­ten sei der Terror auch für sie per­sön­lich ganz na­he ge­we­sen. Die Aus­geh­sze­ne mit ih­ren Re­stau­rants und Kn­ei­pen am Bo­rough-Markt be­su­che sie oft. Ein Re­dak­ti­ons-Kol­le­ge ha­be dort Sams­tag­abend mit sei­ner Freun­din zu Abend ge­ges­sen. Er ha­be ei­nen der At­ten­tä­ter durch die Glas­tü­re ins Ge­sicht ge­se­hen: „Zum Glück hat­te ein geis­tes­ge­gen­wär­ti­ger Kell­ner zu­vor die Tü­re ver­rie­gelt.“Hüsch sieht in Groß­bri­tan­ni­en nach der Br­ex­it-Ent­schei­dung ein „Land im Um­bruch“, das „ver­letz­li­cher als sonst “er­schei­ne. Han­ni Hüsch kennt Lon­don und Groß- bri­tan­ni­en gut. Sie war dort be­reits von 1994 bis 1999 als Kor­re­spon­den­tin tä­tig und kehr­te am 1. Ja­nu­ar 2015 als Lei­te­rin des ARD-Stu­di­os zu­rück. Zwi­schen­zeit­lich be­rich­te­te Han­ni Hüsch aus Wa­shing­ton und Ber­lin.

Nach Neuss, wo sie 1957 ge­bo­ren wur­de, zieht es Han­ni Hüsch re­gel­mä­ßig zu­rück. Mit­te des Mo­nats wird sie in der Qui­ri­nus­stadt sein. Dann voll­endet ihr Va­ter, der CDUPo­li­ti­ker Heinz Gün­ther Hüsch, sein 88. Le­bens­jahr. Auch das Schüt­zen­fest steht in ih­rem Ka­len­der..

SCREEN­SHOT: ARD TAGESTHEMEN

Han­ni Hüsch be­rich­tet und ana­ly­siert seit zwei­ein­halb Jah­ren aus der bri­ti­schen Haupt­stadt und lei­tet dort das ARD-Stu­dio.

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