Ab­schied nach 40 Jah­ren im Auf­sichts­rat

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

In Düs­sel­dorf-Hamm fing al­les an. Dort wur­deWolf­gang van Bet­ter­ay( 70) erst­mals 1977 in den Auf­sichts­rat ei­ner ge­nos­sen­schaft­li­chen Bank ge­wählt. 40 Jah­re blieb er, be­glei­te­te in die­ser Zeit ins­ge­samt acht Fu­sio­nen und gilt heu­te als ei­ner der Ar­chi­tek­ten der Volks­bank Düs­sel­dorf Neuss. Aus de­ren Auf­sichts­gre­mi­um trat er nun aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den zu­rück. Für sei­ne Ver­diens­te um die ge­nos­sen­schaft­li­che Idee wur­de er mit der Gold­na­del des Rhei­ni­schWest­fä­li­schen Ge­nos­sen­schafts- ver­ban­des ge­ehrt, die ihm des­sen Vor­stands­chef Ralf W. Bar­key im Rah­men der Ver­tre­ter­ver­samm­lung in der Stadt­hal­le Neuss über­reich­te. Mehr als 120 Teil­neh­mer spen­de­ten dem schei­den­den Bet­ter­ay ste­hend Bei­fall. Zu sei­nem Nach­fol­ger im Auf­sichts­rat wur­de der Rechts­an­walt Paul Fink ge­wählt. Der Düs­sel­dor­fer van Bet­ter­ay zählt zu den an­ge­se­he­nen In­sol­venz­an­wäl­ten in Deutsch­land. Zu sei­nen be­kann­tes­ten Ver­fah­ren ge­hört die Ret­tung der Lloyd-Werft so­wie sein Wir­ken bei der Me­di­en­grup­pe von Leo Kirch.

FO­TO: FRANKENHAUSER

RWGV-Vor­stand Bar­key (r.) ehrt Wolf­gang van Bet­ter­ay.

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