Po­li­zei er­mit­telt nach Be­zie­hungs­streit un­ter Al­ko­hol

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

ERFT­TAL (ja­si) Ein 32 Jahre al­ter Mann muss­te am Don­ners­tag nach ei­nem Streit mit sei­ner Le­bens­ge­fähr­tin in ein Kran­ken­haus ge­bracht wer­den. Ge­gen 6 Uhr rück­ten Po­li­zei und Ret­tungs­dienst an die Le­che­ni­cher Stra­ße in Erft­tal aus. Wie die Po­li­zei ges­tern mit­teil­te, könn­ten sei­ne Ver­let­zun­gen nach ers­ten Er­kennt­nis­sen durch ein Mes­ser ver­ur­sacht wor­den sein. Der Be­trof­fe­ne sel­ber sprach ge­gen­über den Ein­satz­kräf­ten hin­ge­gen von ei­nem Un­fall.

Die Po­li­zei er­mit­telt je­doch auch hin­sicht­lich ei­nes mög­li­chen Tat­ver­dachts ge­gen die 44 Jahre al­te Le­bens­ge­fähr­tin des Ver­letz­ten. Das Paar stand deut­lich un­ter Al­ko­hol­ein­wir­kung. Die wei­te­ren Er­mitt­lun­gen der Kri­po sol­len nun Auf­schluss über die Ge­scheh­nis­se in der Nacht zu Don­ners­tag brin­gen. Der 32-Jäh­ri­ge konn­te das Kran­ken­haus zwar noch nicht wie­der ver­las­sen, sei­ne Ver­let­zun­gen wa­ren laut Po­li­zei aber nicht le­bens­be­droh­lich.

Ein­sät­ze die­ser Art sind für die Po­li­zei nichts Neu­es. Erst En­de April muss­te die­ses Jah­res muss­te ein 62 Jahre al­ter Mann aus Holz­heim mit Stich­ver­let­zun­gen im Ober­kör­per in ein Kran­ken­haus ge­bracht wer­den. Zu­vor soll er von sei­ner stark al­ko­ho­li­sier­ten Le­bens­ge­fähr­tin in der ge­mein­sa­men Woh­nung mit ei­nem Mes­ser at­ta­ckiert wor­den sein. Die Be­am­ten muss­te sich ge­walt­sam Zu­gang zur Woh­nung am Hin­den­burg­platz ver­schaf­fen, um die Frau in Ge­wahr­sam zu neh­men. Im­mer wie­der ha­be die Neus­ser Po­li­zei mit häus­li­cher Ge­walt ge­gen Män­ner zu tun, be­stä­tig­te Spre­che­rin Daniela Däs­sel da­mals auf Nach­fra­ge. Na­men Andre­as Grösch (58) und Ros­wi­tha Fie­big (63) Ver­ein/Bru­der­schaft Schüt­zen­ver­ein „Ei­nig­keit“in El­vekum Was war Ihr ers­ter Ge­dan­ke, als der Vo­gel von der Stan­ge fiel? Ich ha­be mich ge­freut. Ich war zwar der ein­zi­ge Be­wer­ber, aber hät­te auch bei Kon­kur­renz ge­schos­sen. Was war Ihr ers­ter Ge­dan­ke, Frau Fie­big, als er Sie frag­te, ob Sie Kö­ni­gin sein wol­len? Er hat mich erst am Tag vor­her ge­fragt. Ich war ganz über­rascht und konn­te die Nacht nicht schla­fen. Ich bin aber mitt­ler­wei­le mit gro­ßer Freu­de da­bei und ma­che viel als Kö­ni­gin. Wenn Sie als Kö­nigs­paar Ih­ren Ort re­gie­ren wür­den, lau­tet Ihr ers­tes Ge­setz: Je­der soll Spaß ha­ben! Das gibt es nur im El­veku­mer Schüt­zen­ver­ein: Wir sind ein klei­ner Ver­ein, in dem al­le zu­sam­men­hal­ten. Als Kö­ni­gin darf man auf kei­nen Fall: Mit­ein­an­der strei­ten. Als Kö­nig muss man auf je­den Fall: Im­mer pünkt­lich zu al­len Ver­an­stal­tun­gen und Ein­la­dun­gen er­schei­nen. Nächs­ter Auf­tritt als Schüt­zen­kö­nigs­paar: Beim Schüt­zen­fest in Ro­sel­ler­hei­de (ab Sams­tag, 24. Ju­ni).

„HIER BIN ICH KÖ­NIG“– EI­NE AK­TI­ON DER VOLKS­BANK DÜSSELDORF NEUSS UND DER NEUSS-GRE­VEN­BROI­CHER ZEI­TUNG.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.