Brun­nen am Wol­be­r­o­platz im Win­ter­mo­dus

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

NORD­STADT (ja­si) Seit vor­ges­tern ist Som­mer. Doch der Brun­nen auf dem Wol­be­r­o­platz be­fin­det sich noch im­mer im „Win­ter­schlaf“. Um her­aus­zu­fin­den, was da­hin­ter steckt, plat­zier­te In­grid Schä­fer (CDU) im jüngs­ten Um­welt­aus­schuss ei­ne An­fra­ge an die Stadt­ver­wal­tung. „In der Ver­gan­gen­heit wur­de die­sem Aus­schuss mit­ge­teilt, dass Mit­ar­bei­ter des Grün­flä­chen­am­tes in den Win­ter­mo­na­ten da­zu ein­ge­setzt wer­den, die Tech­nik al­ler vor­han­de­nen Brun­nen zu war­ten und zu über­prü­fen. Das scheint in dem Fall au­gen­schein­lich nicht er­folgt zu sein. Sonst wä­re es ja eher auf­ge­fal­len. Ich hät­te mir an die­ser Stel­le recht­zei­ti­ge In­for­ma­ti­on ge­wünscht“, so die Stadt­ver­ord­ne­te.

Nach An­ga­ben von Um­welt­de­zer­nent Mat­thi­as Welp­mann weist der Brun­nen am Wol­be­r­o­platz er­heb­li­che Un­dich­tig­keit auf, die zu ei­nem ho­hen Was­ser­ver­lust und da­mit ver­bun­de­nem Was­ser­ver­brauch füh­ren. Aus die­sem Grund sei der Brun­nen ab­ge­schal­tet wor­den. Die not­wen­di­gen Re­pa­ra­tur­ar­bei­ten sei­en „um­fang­reich“. „Der­zeit wer- den ver­schie­de­ne Va­ri­an­ten der Scha­dens­be­he­bung ge­prüft“, sagt Welp­mann. Die Wie­der­in­be­trieb­nah­me sei ab­hän­gig von den Sa­nie­rungs­maß­nah­men und sol­le nach Mög­lich­keit in die­sem Som­mer er­fol­gen. Gleich­zei­tig be­schwer­te sich Schä­fer über die an­geb­lich un­ge­pfleg­ten Grün­an­la­gen in der Nord­stadt. Das sei so­gar zur ver­gan­ge­nen Fur­ther Kir­mes der Fall ge­we­sen. Als Bei­spiel nann­te sie ne­ben dem Wol­be­r­o­platz, den Ber­li­ner Platz und vor al­lem „die mit Split und Dau­er­be­wuchs be­pflanz­ten Stra­ßen­bee- te“. Die Hal­te­stel­le „Neus­ser Wey­he“sei über­wu­chert mit Ackerwin­de. „Ich bit­te ge­ne­rell dar­um, dass die Orts­tei­le wie­der rich­tig ge­pflegt wer­den“, ap­pel­lier­te Schä­fer.

„Den Hin­weis, dass wir auch die Ter­mi­ne ört­li­cher Schüt­zen­fes­te bei un­se­ren Pfle­ge­gän­gen ent­spre­chend be­rück­sich­ti­gen, grei­fen wir ger­ne auf“, sag­te Welp­mann. An­fang Ju­ni sei der Wuchs der Pflan­zen je­doch be­son­ders aus­ge­prägt, so dass sich be­reits we­ni­ge Ta­ge nach der Pfle­ge ein er­neu­ter Be­wuchs ein­stel­le.

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