Bau des Ju­gend­zen­trums in Vorst soll vor­wärts­ge­hen

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KAARST -

KAARST (NGZ) Die Rats­frak­tio­nen der SPD, Grü­nen, UWG und FWG wol­len den Bau ei­nes Ju­gend­zen­trums im Stadt­teil Vorst vor­an­trei­ben. „Seit mehr als 15 Jah­ren wird nun schon über die­ses The­ma dis­ku­tiert und nichts ge­schieht“, kri­ti­sie­ren die Vor­sit­zen­den der vier Frak­tio­nen in ei­ner Mit­tei­lung.

Be­reits An­fang des Jah­res ha­be der Ju­gend­hil­fe­aus­schuss nach ei­ner aus­führ­li­chen Be­tei­li­gung von Ju­gend­li­chen und Bür­gern be­schlos­sen, dass am Sankt-Eusta­chi­us-Platz das seit Jah­ren ge­plan­te Ju­gend­zen­trum ent­ste­hen soll. Nach­dem sich die an­bah­nen­den Chan­cen für ei­ne Rea­li­sie­rung im Zu­sam­men­hang mit ei­nem mög­li­chen Neu­bau ei­ner Fi­lia­le der Spar­kas­se und der Raiff­ei­sen­bank zwi­schen­zeit­lich zer­schla­gen ha­ben, hät­ten SPD, Grü­ne, UWG und FWG nach Mög­lich­kei­ten ge­sucht, wie das Pro­jekt end­lich um­ge­setzt wer­den kann. „Um in dem lang­wie­ri­gen Pro­zess für ei­nen Neu­bau ei­nen Schritt wei­ter zu kom­men, ha­ben wir nun ei­nen ent­spre­chen­den Ar­beits­auf­trag an die Ver­wal­tung ge­ge­ben und hof­fen auf brei­te Zu­stim­mung un­se­rer Rat­kol­le­gen“, heißt es in de­ren Mit­tei­lung wei­ter. Dem­nach sol­le die Ver­wal­tung für das west­li­che Grund­stück In­ves­to­ren su­chen, die ge­mäß den Vor­ga­ben des gül­ti­gen Be­bau­ungs­pla­nes be­reit sind, ein Ge­bäu­de zu er­rich­ten, das im Erd­ge­schoss Räu­me für ein Ju­gend­zen­trum vor­sieht und im üb­ri­gen Ge­bäu­de Platz für Woh­nun­gen, Bü­ros oder an­de­re Nut­zun­gen.

„Mit ei­ner Ein­rich­tung an dem Stand­ort lässt sich ne­ben der of­fe­nen Kin­der- und Ju­gend­ar­beit in ge­nia­ler Wei­se auf­su­chen­de Ju­gend­ar­beit prak­ti­zie­ren, da vie­le jun­ge Men­schen sich be­reits in der Orts­mit­te auf­hal­ten“, sind sich SPD, Grü­ne, UWG und FWG ei­nig. „Dort soll kei­ne Par­ty­mei­le ent­ste­hen, son­dern für jun­ge Men­schen ein An­ge­bot der Frei­zeit­ge­stal­tung“, be­to­nen die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den.

„Seit mehr als 15 Jah­ren wird nun schon über die­ses The­ma dis­ku­tiert“

SPD, Grü­ne, UWG, FWG

ge­mein­sa­me Er­klä­rung

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