Hei­mat­freun­de su­chen Ta­len­te für den „Ovend 2.0“

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - NEUSS -

NEUSS (-nau) Das Da­tum steht: Am Sams­tag, 13. Ja­nu­ar, soll un­ter dem Ti­tel „Nüs­ser Ovend 2.0“die Tra­di­ti­ons­ver­an­stal­tung der Hei­mat­freun­de ein Come­back er­le­ben. Das Pro­gramm steht zwar noch nicht, und die Ver­an­stal­tung soll mit dem al­ten „Ovend“der un­ter­ge­gan­ge­nen Brauch­tums- und Kar­ne­vals­grup­pe auch nicht mehr viel ge­mein ha­ben, wie Jens Hart­mann vom El­fer­rat er­klärt. Al­ler­dings soll Lo­kal­ko­lo­rit auch bei der Neu­auf­la­ge wei­ter die be­stim­men­de Grö­ße sein. Um das zu ge­währ­leis­ten, ge­hen die Hei­mat­freun­de auf Ta­l­ent­su­che.

Am Don­ners­tag, 14. Sep­tem­ber, star­tet des­halb erst­mals in der Tra­fo­sta­ti­on an der Deut­sche Stra­ße ein ganz be­son­de­res Cas­ting. Ab 19 Uhr kön­nen sich lo­ka­le Ta­len­te ei­ner Ju­ry und dem eben­falls stimm­be­rech­tig­ten Pu­bli­kum vor­stel­len und sich als Sän­ger, Dich­ter, Co­me­di­an oder in an­de­rer Rol­le für den „Ovend 2.0“be­wer­ben. Wer am En­de als Ge­win­ner ge­kürt wird, be­kommt, so Hart­mann, „ei­ne Wild­card für den Ovend“, wird sei­nen Na­men al­so auf je­den Fall im Pro­gramm­heft und sich selbst auf der Büh­ne wie­der­fin­den.

Der El­fer­rat hofft, dass es Neus­ser gibt, die sich in den Fe­ri­en an ei­nem Bei­trag für die­se je­cke Ta­lent­pro­be ver­su­chen. Soll­ten sich we­ni­ge oder gar nie­mand fin­den, wür­de das Pro­jekt „Ovend 2.0“wie­der zur Dis­kus­si­on ge­stellt wer­den müs­sen. Hart­mann ist aber über­zeugt: „Im Neus­ser Kar­ne­val ist Platz für ei­ne Ver­an­stal­tung mit Lo­kal­ko­lo­rit.“

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