Bau­ar­bei­ter mit kur­zen Oh­ren

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - KINDERSEITE -

Ur­sprüng­lich nur in Por­tu­gal, Spa­ni­en und Nord­afri­ka zu Hau­se, hop­peln Wild­ka­nin­chen in wei­ten Tei­len der Welt her­um. Auch in Deutsch­land ist es schon vor mehr als 500 Jah­ren ein­ge­wan­dert und hat sich ver­brei­tet: Nicht nur in Parks, Vor­gär­ten oder in Wäl­dern kann man die Ver­wand­ten des Feld­ha­sen ent­de­cken, auch mit­ten in den Groß­städ­ten auf Grün­strei­fen von Stra­ßen sind sie zu Hau­se. So­lan­ge ih­re Leib­spei­se in Form von Grä­sern vor­han­den ist, kom­men Ka­nin­chen über­all zu­recht. Schutz su­chen die­se scheu­en Tie- re in selbst ge­gra­be­nen, manch­mal über 30 Me­ter lan­gen Bau­en, die über vie­le Not­aus­gän­ge ver­fü­gen. Mit ei­nem Ge­wicht von höchs­tens zwei Ki­lo­gramm ist das Ka­nin­chen noch nicht ein­mal halb so schwer wie der Feld­ha­se. Au­ßer­dem be­sitzt es we­sent­lich kür­ze­re Oh­ren. Wenn Kar­ni­ckel nur we­ni­ge na­tür­li­che Fein­de ha­ben, kön­nen sie zu ei­ner Pla­ge wer­den. In Aus­tra­li­en, wo sie zu Jagd­zwe­cken aus­ge­setzt wur­den, ha­ben ge­schätz­te 300 Mil­lio­nen Ka­nin­chen be­reits rie­si­ge Flä­chen kahl ge­fres­sen.

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