Streit um Be­cker-Dar­le­hen: Schwei­zer geht in Be­ru­fung

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - PANORAMA -

ZUG (dpa) Im Streit um Dar­le­hens­rück­zah­lun­gen in Mil­lio­nen­hö­he hat Ten­nis-Le­gen­de Bo­ris Be­cker in der Schweiz vor Ge­richt zwar vor­erst ge­won­nen, aber der Klä­ger geht nun in Be­ru­fung. Der Ge­schäfts­mann Hans-Dieter Cle­ven hat­te Bo­ris Be­cker ver­klagt und woll­te ihn zur Rück­zah­lung des Gel­des ver­pflich­ten. Nach ei­nem Ur­teil des Kan­tons­ge­richts in Zug bei Zürich wa­ren die Dar­le­hens­ver­trä­ge aber nicht ord­nungs­ge­mäß ge­kün­digt wor­den. Cle­ven wer­de vor dem Ober­ge­richt in Be­ru­fung ge­hen, teil­te sein An­walt Oli­ver Hab­ke mit.

Da­zu sag­te Bo­ris Be­ckers An­walt Christian-Oli­ver Mo­ser: „Wir be­grü- ßen es, wenn die An­wäl­te von Herrn Cle­ven, nach­dem sie erst­in­stanz­lich ge­schei­tert sind, den üb­li­chen zi­vil­ge­richt­li­chen Weg ein­schla­gen, statt die Öf­fent­lich­keit für die Durch­set­zung von For­de­run­gen ih­res Man­dan­ten zu be­mü­hen.“

Cle­ven wer­de sich un­ab­hän­gig von dem Zi­vil­pro­zess in Zug auch ei­nem lau­fen­den Ver­fah­ren ge­gen Be­cker in Lon­don an­schlie­ßen, teil­te sein An­walt mit. Dort wer­de er sei­ne For­de­rung in Hö­he von 41,7 Mil­lio­nen Fran­ken (37,8 Mil­lio­nen Eu­ro) an­mel­den. Im Ju­ni hat­te Be­cker über zwei deut­sche An­wäl­te Me­dien­be­rich­te de­men­tiert, wo­nach er plei­te sei.

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