Bür­ger er­war­ten kla­re Füh­rung

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - GESELLSCHAFT -

In Deutsch­land dau­ern Pla­nungs­ver­fah­ren zu lang. Die fa­ta­len Fol­gen sind vom Ber­li­ner Flug­ha­fen bis hin zur Le­ver­ku­se­ner A1-Rhein­brü­cke zu be­sich­ti­gen. Hier­zu­lan­de wird seit mehr als drei Jah­ren über den Stand­ort für ei­nen Strom­kon­ver­ter ge­strit­ten. So lan­ge der Baustart auf sich war­ten lässt, wer­den ei­ni­ge sa­gen, muss ihn – wo auch im­mer – kein Nach­bar er­tra­gen. Den­noch ist der Scha­den in der Bür­ger­schaft groß. Das durch­sich­ti­ge Schwar­ze-Pe­ter-Spiel zer­mürbt die Men­schen, die in Sicht­wei­te der mög­li­chen Stand­or­te le­ben. Fühl­ten sich die An­rai­ner der Flä­che Neus­sBau­er­bahn längst au­ßen vor, so sind sie plötz­lich wie­der mit­ten­drin. Ein Gut­ach­ten und ei­ne Re­gio­nal­ra­tEnt­schei­dung mach­ten es mög­lich. Jetzt wird der Wi­der­stand in Lan­zer­ath, Gre­frath, Dir­kes, Bütt­gen und Bau­er­bahn neu or­ga­ni­siert und die Bür­ger müs­sen sich ih­re An­sprech­part­ner su­chen. Kein Ver­ant­wort­li­cher aus Po­li­tik und Ver­wal­tung war vor Ort, um ih­nen den Stand der Din­ge zu er­läu­tern und neue Fak­ten ein­zu­ord­nen. Wo Füh­rung ge­fragt ist, spie­len die Mäch­ti­gen auf Zeit. lud­ger.ba­ten

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„ei­ne klar ab­leh­nen­de und sach­lich fun­dier­te Stel­lung­nah­me“zu for­mu­lie­ren. Das ha­be die Ver­wal­tung er­le­digt, sagt Höl­ters, neu­er Hand­lungs­be­darf be­ste­he so­mit nicht.

Die­se „Po­li­tik der ru­hi­gen Hand“teilt die Initia­ti­ve nicht. „Die Men­schen sind auf­ge­bracht“, sagt Jür­gen Rit­ter­bach, „un­se­re Initia­ti­ve for­miert sich neu.“Er wird Chris­toph Höl­ters heu­te be­rich­ten.

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