Grie­chen­land wagt Come­back

Neuss-Grevenbroicher Zeitung (Neuss) - - WIRTSCHAFT -

ATHEN (dpa) Erst­mals seit dem Amts­an­tritt 2015 wagt Grie­chen­lands LinksRechts-Re­gie­rung un­ter Al­exis Tsi­pras ei­nen Test­lauf für die Rück­kehr an den Kapitalmarkt. Sie star­te­te ei­ne fünf­jäh­ri­ge Staats­an­lei­he, wie das Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um mit­teil­te. Es han­delt sich um ein so­ge­nann­tes Roll-over, mit dem äl­te­re An­lei­hen aus dem Jahr 2014 ab­ge­löst wer­den sol­len. Für Tsi­pras ist dies ein wich­ti­ger Schritt: So­lan­ge Athen noch mit Kre­di­ten des in­ter­na­tio­na­len Hilfs­pro­gramms un­ter­stützt wird, ist es nicht zwin­gend auf pri­va­tes Geld an­ge­wie­sen. Al­ler­dings wol­len die Grie­chen 2018 fi­nan­zi­ell wie­der auf ei­ge­nen Bei­nen ste­hen. Im­mer­hin: Der grie­chi­sche Staat er­ziel­te im ers­ten Halb­jahr 2017 ei­nen Haus­halts­über­schuss (oh­ne Zin­sen) von gut 1,9 Mil­li­ar­den Eu­ro – deut­lich mehr als die 431 Mil­lio­nen Eu­ro, die die Gläu­bi­ger als Ziel ge­setzt hat­ten.

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