Kna­cki­ge Frucht in gan­zer Viel­falt

2ehr als 200 Sor­ten zu se­hen – In­for­ma­tio­nen und Ver­kauf

Nordwest-Zeitung - - AUS DEN STADTTEILEN -

Von 9.30 bis 18 Uhr ist der Park ge­öff­net. Ne­ben Ap­fel­spe­zia­li­tä­ten gibt es auch Mu­sik von den „Street­pa­ra­ders“.

BOSTRUP:LR – Mchon tra­di­ti­ons­ge­mäß ge­stal­tet der Park der Gär­ten als herbst­li­chen Hö­he­punkt in der Sai­son ei­nen „Ap­fel­tag“. So wird die Bad Zwi­schen­ah­ner Gar­ten­schau am Mon­tag, 3. Ok­to­ber (von 9.30 bis 18 Uhr), wie­der ganz im Zeichen die­ser herbst­li­chen Baum­frucht ste­hen. Über­all im Park­ge­län­de be­herrscht die­ser kna­cki­ge Fit­ma­cher die Sze­ne­rie.

Die gan­ze Band­brei­te ei­ner re­gio­na­len Ap­fel­viel­falt er­öff­net sich vor den Park­be­su­chern im Rah­men ei­ner Aus­stel­lung mit mehr als 200 ver­schie­de­nen Ap­fel­sor­ten. Die­se Aus­stel­lung fin­det erst­mals un­ter dem Büh­nen­dach statt. Stau­nend ste­hen die Be­su­cher vor den be­schrif­te­ten Körb­chen mit den köst­li­chen Mus­tern.

Das Stö­bern in die­ser be­ein­dru­cken­den Viel­falt von For­men und Düf­ten be­ein­druckt all­jähr­lich Jung und Alt eben­so. Ei­ni­ge ha­ben klang­vol­le Na­men wie Prinz von Preus­sen, Ge­heim­rat Ol­den­burg, Bis­marck­ap­fel, Schön­herr von Nord­hau­sen, Cham­pa­gner-Re­net­te, Hol­stei­ner Cox oder Hor­ne­bur­ger Pfann­ku­chen­ap­fel, man­che hei­ßen auch ein­fach nur „Müh­len­ap­fel“– doch stam­men sie alle aus dem­sel­ben „Haus“.

Als Kul­tur­pflan­ze be­glei­tet uns der Ap­fel schon sehr lan­ge und da­her hat auch kaum ei­ne Frucht die Fan­ta­sie der Men­schen der­art be­flü­gelt. Von der Ver­trei­bung aus dem Pa­ra­dies bis zu Wil­helm Tell ran­ken sich My­then und Ge­schich­ten um den „Ap­fel“.

Gleich ne­ben der Aus­stel­lung war­ten Ap­fel-Fach­leu­te („Po­mo­lo­gen“) an ei­nem lan­gen Tisch, um­ge­ben von al­ler­lei Fach­bü­chern, auf ih­re Kund­schaft. Die Ex­per­ten be­stim­men wie­der mit­ge­brach­te Äp­fel oder Bir­nen ge­gen ei­ne ge­rin­ge Schutz­ge­bühr (zwei Eu­ro je Sor­te) – min­des­tens drei Ex­em­pla­re pro Sor­te wer­den da­für be­nö­tigt.

Eben­falls un­ter dem Büh­nen­dach hält der Park der Gär­ten ein brei­tes In­for­ma­ti­ons­an­ge­bot be­reit: Da­zu zählt Dipl.-Ing. Al­bert Nord­mann vom Obst­baum­be­ra­tungs­ring Südol­den­burg e. V., der wie­der mit ei­ner Fach­be­ra­tung vor Ort ist, eben­so, wie die Nie­der­säch­si­sche Gar­ten­aka­de­mie, an de­ren „Gar­ten­treff“all­ge­mei­ne Gar­ten­fra­gen be­ant­wor­tet wer­den.

Um 15 Uhr hält Dr. Dank­wart Seipp den Vortrag „Pfle­ge von Obst im Haus­gar­ten – ganz na­tür­lich“.

Die Park-Gas­tro­no­mie sorgt für das leib­li­che Wohl und hält selbst­ver­ständ­lich Ap­fel­ku­chen be­reit.

Für den mu­si­ka­li­schen Rah­men sor­gen die „Street­pa­ra­ders“. Die drei be­kann­ten Pro­fi­mu­si­ker prä­sen­tie­ren zum Ap­fel­tag hand­ge­mach­tes Entertainment und sor­gen mit ih­rer be­geis­tern­den Spiel­freu­de für ge­konn­te Un­ter­hal­tung. Mi­t­rei­ßen­der Di­xie­lan­dJazz, Swing und international be­kann­te Me­lo­di­en sind nur Tei­le des brei­ten Re­per­toires. Nach dem „Ap­fel­tag“hat der Park der Gär­ten noch bis ein­schließ­lich zum Sonn­tag, 9. Ok­to­ber, re­gu­lär ge­öff­net.

BILD: PARK DER GÄR­TEN

Bun­te Viel­falt: Mehr als 200 Ap­fel­sor­ten sind im Park der Gär­ten zu se­hen.

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