Chan­ce für Künst­ler aus der Re­gi­on

Öf­fent­li­che Ver­si­che­run­gen schrei­ben Preis von 8000 Eu­ro aus – Be­wer­bungs­frist läuft

Nordwest-Zeitung - - KULTUR -

Der För­der­preis ist in­zwi­schen bun­des­weit be­kannt. Zum Preis­geld kommt stets ei­ne Aus­stel­lung in Ol­den­burgs Stadt­mu­se­um hin­zu.

OL­DEN­BUR­GER LAND/KU – Die Kul­tur­stif­tung der Öf­fent­li­chen Ver­si­che­run­gen Ol­den­burg schreibt jetzt zum 15. Mal ih­ren För­der­preis aus. Er ist für das Jahr 2017 der Spar­te Skulp­tur und In­stal­la­ti­on ge­wid­met.

Bis 35 Jah­re

Be­wer­ben kön­nen sich jun­ge Künst­ler aus der Re­gi­on des Ol­den­bur­ger Lan­des. Die Aus­schrei­bungs­frist en­det am 15. De­zem­ber 2016. Der Preis ist mit 8000 Eu­ro do­tiert und mit ei­ner Ein­zel­aus­stel­lung samt Do­ku­men­ta­ti­on im Stadt­mu­se­um Ol­den­burg im Früh­jahr 2017 ver­bun­den. Ei­ne un­ab­hän­gi­ge Fach­ju­ry er­mit­telt den Preis­trä­ger.

Die Be­wer­ber im Al­ter bis 35 Jah­re müs­sen im Ge­schäfts­ge­biet der Öf­fent­li­chen Ver­si­che­run­gen Ol­den­burg (ehe­ma­li­ges Land Ol­den­burg) le­ben oder hier ge­bo­ren sein und in der künst­le­ri­schen Spar­te Skulp­tur und In­stal­la­ti­on ar­bei­ten. Sie kön­nen sich in der künst­le­ri­schen Aus­bil­dung be­fin­den oder auch am Be­ginn ei­ner selbst­stän­di­gen künst­le­ri­schen be­ruf­li­chen Tä­tig­keit ste­hen.

Der För­der­preis der Kul­tur­stif­tung der Öf­fent­li­chen Ver­si­che­run­gen ist der ein­zi­ge in die­ser Art und Reich­wei­te im Ol­den­bur­ger Land. Er wird im jähr­li­chen Tur­nus wech­selnd für die Spar­ten Fo­to­gra­fie, Ma­le­rei und Skulp­tur/In­stal­la­ti­on aus­ge­schrie­ben. Mit dem Preis sol­len vor al­lem Künst­ler vor Ort er­mu­tigt wer­den, in­no­va­tiv zu ar­bei­ten. Zu­dem soll das Kunst­pro­fil der Re­gi­on ge­stärkt wer­den.

Ver­lei­hung im Früh­jahr

Die bis­he­ri­gen Preis­trä­ger wa­ren un­ter an­de­ren 2003 Rein­hard Kühl (in der Spar­te Fo­to­gra­fie), Micha­el Ram­sau­er (2004, Ma­le­rei), Micha­el Beutler (2005, Skulp­tur und In­stal­la­ti­on) so­wie My­ri­am Qu­iel (2007, Ma­le­rei), Flo­ri­an Wen­zel (2012, Fo­to­gra­fie) und Kat­ja Auf­le­ger (2014, Skulp­tur und In­stal­la­ti­on) und Gees­ke Janssen (2015, Fo­to­gra­fie).

Marc von der Hoch aus Wil­helms­ha­ven wur­de in die­sem Früh­jahr aus­ge­zeich­net; er ge­wann in der Spar­te Ma­le­rei.

BILD: T. VON REEKEN

Er freu­te sich im Früh­jahr über den Preis: Künst­ler Marc von der Hocht am 25. April in Ol­den­burgs Stadt­mu­se­um

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.