KOM­MEN­TAR

Nordwest-Zeitung - - STADT OLDENBURG -

al­ler­dings weit­ge­hend oh­ne Kon­trol­le. Schon die Be­zah­lung ih­rer Mit­ar­bei­ter ha­ben die Rats­par­tei­en un­ter sich aus­ge­macht – da­bei be­lau­fen sich die Per­so­nal­kos­ten auf knapp 400 000 Eu­ro.

Wel­che Auf­gaben er­le­di­gen die­se Mit­ar­bei­ter?, Gibt es Ar­beits­nach­wei­se?, Wie hal­ten es an­de­re Kom­mu­nen? – Kei­ne die­ser Fra­gen ist je öf­fent­lich dis­ku­tiert wor­den.

Vie­le Ver­ei­ne müs­sen lan­ge An­trä­ge schrei­ben, wenn sie ei­nen Zu­schuss über ein paar tau­send Eu­ro be­nö­ti­gen. Wie er­mü­dend sind De­bat­ten ums Film­fest-Bud­get.

9. Die Ver­gü­tung liegt laut Ta­bel­le zwi­schen 2600 und 4000 Eu­ro mo­nat­lich.

Zu­sätz­lich stellt die Stadt den Frak­tio­nen ent­we­der Räu­me zur Ver­fü­gung oder über­nimmt Miet­kos­ten. Nach An­ga­ben der Stadt be­lau­fen sich al­lein die Kos­ten für das

In ei­ge­ner Sa­che sind die Frak­tio­nen da­ge­gen groß­zü­gig. Wenn es um ih­re Kas­sen geht, herrscht schnell Ei­nig­keit. Bis­lang gibt es nicht ein­mal den Hauch ei­ner Selbst­be­schrän­kung bei den Frak­ti­ons­zu­schüs­sen.

So nicht, lie­be Rats­frau­en und -her­ren! Ge­ra­de bei Zu­schüs­sen, die sich Frak­tio­nen selbst ge­neh­mi­gen, sind Trans­pa­renz und Zu­rück­hal­tung nö­tig. Und vor al­lem kla­re Ober­gren­zen. Die Glaub­wür­dig­keit hat be­reits jetzt schon ge­lit­ten. @ Den Au­tor er­rei­chen Sie un­ter Kie­fer@in­fo­au­tor.de

Frak­ti­ons­per­so­nal auf bis­lang 380 000 Eu­ro pro Jahr.

Beim Bund der Steu­er­zah­ler Nie­der­sach­sen und Bre­men stößt der Kos­ten­an­stieg auf Kri­tik. „Wir for­dern, dass die Frak­ti­ons­zu­wen­dun­gen in der Ge­samt­hö­he höchs­tens auf dem bis­he­ri­gen Ni­veau

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