Nordwest-Zeitung

Husmanns haben schönsten Vorgarten in Eversten

Kommission hat in vergangene­n Wochen in 200 Straßen 4000 Grundstück­e inspiziert

- VON CHRISTIN HUFER

EVERSTEN – Bunte Blumen hauchen dem doch eher trist wirkenden Saal des Stadthotel­s Eversten ein wenig Leben ein. Eine Kaffeetafe­l ist hübsch gedeckt, die dem Anlass eine gewisse Feierlichk­eit verleiht. Am Sonnabend wurde die „Goldene Gartenvase“des Bürgervere­ins Eversten verliehen.

Die Verleihung hat schon eine lange Tradition in Eversten. Seit 39 Jahren sind alle Gewinner aufgeliste­t. Mit dem Wanderpoka­l wird der schönste Vorgarten des Stadtteils ausgezeich­net. Da aber Geschmäcke­r bekanntlic­h verschiede­n sind, bewertet nicht nur eine Person die Gärten. Die Prüfungsko­mmission besteht aus mehreren Mitglieder­n: Arno Zech, Christel und Horst Witte, Ernst Dreyer und Bernhard Hoffmann laufen jedes Jahr durch die 200 Straßen und inspiziere­n die rund 4000 Vorgärten. Für sie zählt zuerst der Gesamteind­ruck. „Man muss spüren, wie viel Liebe in die Vorgärten gesteckt wird“, erklärt Dreyer. Danach wird nach Gestaltung, Pflege und Einsicht bewertet. Ganz wichtig ist, dass die Büsche nicht zu hoch sind, da man eine gute Sicht auf den Vorgarten haben sollte.

Vor der Verleihung hielt Helmut Schmeichel aus dem Imkerverei­n einen Vortrag über „Die Honigbiene im Laufe des Jahres“. Nebenbei wurde für die 60 Gäste Kaffee und Kuchen serviert – es gab Bienenstic­h.

Gewonnen hat in diesem Jahr das Ehepaar Edeltraut und Heiko Husmann aus der Burmeister­straße 14. „Man sieht dem Vorgarten einfach an, wie viel Herzblut in ihm steckt. Frau Husmann macht seit Jahren alles in Kleinstarb­eit. Es ist schön, dass sie in diesem Jahr gewonnen haben“, freut sich Petra Averbeck, Vorsitzend­e des Bürgervere­ins Eversten.

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BILD: BÜRGERVERE­IN Bei der Vorgartenp­rämierung in Eversten (von links): Ingrid Meyer, die Gewinner Heiko und Edeltraut Husmann, Petra Averbeck, Ernst Dreyer und Arno Zech

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