Hans Joa­chim Meyer

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

Hans Joa­chim Meyer, letz­ter DDR-Mi­nis­ter für Bil­dung und Wis­sen­schaft und nach der deut­schen Wie­der­ver­ei­ni­gung ers­ter Staats­mi­nis­ter für Wis­sen­schaft und Kunst in Sach­sen so­wie lang­jäh­ri­ger Prä­si­dent des Zen­tral­ko­mi­tees der deut­schen Ka­tho­li­ken (ZdK), wird am Don­ners­tag (13. Ok­to­ber) 80 Jah­re alt. Der ge­bür­ti­ge Ros­to­cker führ­te das ZdK von 1997 bis 2009. Meyer trat 1952 in die Ost-CDU ein. 1961 ver­ließ er die Par­tei wie­der, weil sie nach sei­nen Vor­stel­lun­gen zu we­nig Gestal­tungs­spiel­raum be­saß.

Der Va­ter von drei Kin­dern en­ga­gier­te sich schon zu DDRZei­ten in der ka­tho­li­schen Kir­che. In den 70er Jah­ren war Meyer Mit­glied der Dresd­ner Pas­to­ral­syn­ode, an­schlie­ßend ar­bei­te­te er im Ost-Ber­li­ner Pas­to­ral­rat mit. In sei­ner Amts­zeit als ZdK-Prä­si­dent en­ga­gier­te sich Meyer ins­be­son­de­re für mehr Mit­be­stim­mung von Lai­en in der ka­tho­li­schen Kir­che.

DPA-BILD: HEY­DER

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