Da la­chen ja be­reits die Hüh­ner-Züch­ter

200 Tie­re in Jed­de­loh I zu se­hen – Gro­ßes Ge­flü­gel­bin­go und Tom­bo­la

Nordwest-Zeitung - - BLICK IN DIE NACHBARSCHAFT - VON ER­HARD DROBINSKI

JED­DE­LOH I – Im Bul­len­stall bei An­ke und Brun zu Jed­de­loh in Jed­de­loh I dreht sich am 29. und 30. Ok­to­ber al­les um das lie­be Fe­der­vieh. Bei der Ras­se­ge­flü­gel­zucht­aus­stel­lung des Ge­flü­gel­zucht­ver­eins Ede­wecht von 1928 prä­sen­tie­ren 25 Züch­ter, un­ter ih­nen vier Jung­züch­ter, ins­ge­samt cir­ca 200 Tie­re.

Von Tau­ben über En­ten und Gän­se bis hin zu Pu­ten und Hüh­nern fin­den die Be­su­cher an bei­den Aus­stel­lungs­ta­gen vie­le un­ter­schied­li­che Ras­sen und Ar­ten vor, die präch­tig an­zu­schau­en sind.

Da­zu wer­den Vo­lie­ren auf­ge­baut, in de­nen sich weib­li­che und männ­li­che Tie­re ei­ner Ras­se be­fin­den, um hier das zum Teil sehr un­ter­schied­li­che Aus­se­hen dar­zu­stel­len.

Mit der Ge­flü­gel­zucht ge­hen die Züch­ter nicht nur ei­nem Hob­by nach, son­dern be­trei­ben da­mit gleich­zei­tig auch Ar­ten­schutz. „Be­droh­te Tier­ar­ten wie das Ra­mels­lo­her Huhn, das Deut­sche Lachs­huhn, Em­der Gän­se oder auch die Croll­wit­zer Pu­ten wä­ren oh­ne Ge­flü­gel­züch­ter schon längst aus­ge­stor­ben“, er­klärt Ar­no Mey­er, 1. Vor­sit­zen­der des Ge­flü­gel­zucht­ver­eins.

„Es ist mit ein Ziel un­se­rer Ar­beit, be­droh­te Tier­ar­ten zu schüt­zen und zu er­hal­ten.“

Aber nicht nur der Er­halt der al­ten Ras­sen und Ar­ten, auch die Ver­bin­dung zur Na­tur ist ein Grund, die­sem Hob­by nach­zu­ge­hen.

„Bei der Pfle­ge und Füt­te­rung der Tie­re kann ich rich­tig ab­schal­ten und ent­span­nen“, er­zählt Aus­stel­lungs­lei­ter Uwe Bo­el­sen.

Er ist wie Ar­no Mey­er seit fast 30 Jah­ren Mit­glied in die­sem Ver­ein. „Na­tür­lich ist die­ses Hob­by auch mit Ar­beit ver­bun­den, aber die Er­ho­lung und auch der Spaß dar­an über­wie­gen.“

Am Sams­tag, 29. Ok­to­ber, und am Sonn­tag, 30. Ok­to­ber, kön­nen sich die hof­fent­lich zahl­rei­chen Be­su­cher je­weils in der Zeit von 10 bis 17 Uhr selbst ein Bild von der Ge­flü­gel­zucht ma­chen.

Die Aus­stel­ler ste­hen da­bei auch für Fra­gen rund um das Ge­flü­gel und für den ei­nen oder an­de­ren Tipp zur Ver­fü­gung.

Be­su­cher ha­ben an bei­den Ta­gen auch die Mög­lich­keit, Tie­re zu kau­fen. Bei ei­nem „Ge­flü­gel­bin­go“und ei­ner Tom­bo­la gibt es ver­schie­de­ne Prei­se zu ge­win­nen. Auf ei­ner Eier­schau wer­den die un­ter­schied­lich gro­ßen Eier der Tie­re zu se­hen sein. Ei­ne Ca­fe­te­ria mit selbst ge­ba­cke­nem Ku­chen run­det die Aus­stel­lung ab.

Da­zu wird auch in die­sem Jahr wie­der ein Glücks­rad für den gu­ten Zweck auf­ge­baut. Das hier ein­ge­nom­me­ne Geld wird dem „Ver­ein der Freun­de des Eli­sa­beth-Kin­der­kran­ken­hau­ses Ol­den­burg“ge­spen­det.

Wäh­rend die Ver­eins­meis­ter am Sonn­tag ge­gen 15 Uhr aus­ge­zeich­net wer­den, er­hal­ten lang­jäh­ri­ge Ver­eins­mit­glie­der be­reits am Frei­tag, 28. Ok­to­ber, nach dem Auf­bau der Aus­stel­lung Ur­kun­den und Ver­bands­na­deln. Schon am Frei­tag wird die Aus­stel­lung ab 19 Uhr auch of­fi­zi­ell er­öff­net, wo­bei der Kreis­ver­bands­vor­sit­zen­der Hei­no Block und der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Dr. Hans Fitt­je die Gruß­wor­te spre­chen wer­den.

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