SO GEHT ES WEI­TER MIT CE­TA

Nordwest-Zeitung - - HINTERGRUND -

Das Frei­han­dels­ab­kom­men zwi­schen der Eu­ro­päi­schen Uni­on und Ka­na­da geht auf die Ziel­ge­ra­de – zu­min­dest dann, wenn das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die deut­sche Re­gie­rung nicht doch noch zu Wi­der­stand zwingt. Ei­ne Über­sicht über die nächs­ten Weg­mar­ken:

18. Ok­to­ber:

Bei ei­nem EU-Mi­nis­ter­tref­fen in Luxemburg soll auf eu­ro­päi­scher Sei­te end­gül­tig grü­nes Licht für das Ab­kom­men ge­ge­ben wer­den. Da­für sind meh­re­re Be­schlüs­se vor­be­rei­tet wor­den. Ei­ner von ih­nen re­gelt zum Bei­spiel, wel­che Tei­le des Ab­kom­mens be­reits vor der end­gül­ti­gen Ra­ti­fi­zie­rung vor­läu­fig an­ge­wen­det wer­den dür­fen.

27. Ok­to­ber:

Mit der fei­er­li­chen Un­ter­zeich­nung des Ab­kom­mens könn­ten die Ver­hand­lun­gen zwi­schen der EU und Ka­na­da end­gül­tig en­den. Ge­plant ist da­zu ein EU-Ka­na­da-Gip­fel in Brüs­sel.

Nach dem 27. Ok­to­ber:

Start des Ra­ti­fi­zie­rungs­pro­zes­ses. Ce­ta kann erst dann voll­stän­dig in Kraft tre­ten, wenn zu­vor die na­tio­na­len Par­la­men­te ih­re Zu­stim­mung ge­ge­ben ha­ben. Das Ver­fah­ren dürf­te sich min­des­tens über ein Jahr hin­zie­hen.

5. De­zem­ber:

Ab­stim­mung im Han­dels­aus­schuss des EU-Par­la­ments.

Zwei­te De­zem­ber­wo­che oder drit­te Ja­nu­ar­wo­che:

Ab­stim­mung im EU-Par­la­ment. Wenn die Eu­ro­pa­ab­ge­ord­ne­ten zu­stim­men, kann das Ab­kom­men da­nach in gro­ßen Tei­len vor­läu­fig an­ge­wen­det wer­den. Nur die Tei­le, die nicht in al­lei­ni­ger EU-Kom­pe­tenz lie­gen, sind aus­ge­nom­men. Ein Bei­spiel sind Re­ge­lun­gen zu Strei­tig­kei­ten zwi­schen Staa­ten und Un­ter­neh­men.

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