Bhu­mi­bol Adu­lya­dej

THAI­LANDS VER­STOR­BE­NER KÖ­NIG

Nordwest-Zeitung - - NACHRICHTEN -

Kö­nig Bhu­mi­bol Adu­lya­dej, seit Jah­ren schwer­krank, war in Thai­land schon lan­ge nicht mehr öf­fent­lich auf­ge­tre­ten. Trotz­dem war er all­ge­gen­wär­tig: Rie­si­ge Pos­ter mit sei­nem Kon­ter­fei hän­gen übe­r­all. Am Don­ners­tag ist Bhu­mi­bol im Al­ter von 88 Jah­ren ge­stor­ben. Er war seit gut 70 Jah­ren auf dem Thron und da­mit der am längs­ten am­tie­ren­de Mon­arch der Welt. Kaum ein Thai­län­der hat ei­nen an­de­ren Kö­nig auf dem Thron er­lebt. Sein Tod könn­te das Land in den Gr­und­fes­ten er­schüt­tern.

Bhu­mi­bol Adu­lya­dej wur­de am 5. De­zem­ber 1927 in den USA ge­bo­ren. Er wuchs un­ter an­de­rem in Lau­sanne in der Schweiz auf. Er war der Nef­fe des Kö­nigs und für den Thron gar nicht vor­ge­se­hen. Doch sein Va­ter starb früh, der Kö­nig dank­te kin­der­los ab, und sein äl­te­rer Bru­der wur­de mit 20 Jah­ren plötz­lich er­schos­sen in Bangkok im Pa­last ge­fun­den. Bhu­mi­bol be­stieg den Thron 1946.

BILD: AP

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