Zu­kunft nur mit star­ken Städ­ten

Nordwest-Zeitung - - NIEDERSACHSEN -

HANNOVER/REI Ex­per­ten aus Wis­sen­schaft, Po­li­tik und Wirt­schaft se­hen in der Stär­kung der Städ­te im länd­li­chen Raum ei­nen zen­tra­len Punkt für die künf­ti­ge Ent­wick­lung Nie­der­sach­sens. Ent­spre­chen­de Emp­feh­lun­gen nahm der nie­der­säch­si­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Ste­phan Weil (SPD) am Di­ens­tag beim drit­ten De­mo­gra­fie­kon­gress, dem „Zu­kunfts­fo­rum Nie­der­sach­sen“, ent­ge­gen. „Es kann auf Dör­fern nicht al­les an­ge­bo­ten wer­den. Da­her ist es wich­tig, die Da­seins­vor­sor­ge in den Städ­ten zu bün­deln“, sag­te der Vor­sit­zen­de des Fo­rums Axel Priebs.

Re­gie­rungs­chef Weil nann­te den de­mo­gra­fi­schen Wan­del ei­ne zen­tra­le Her­aus­for­de­rung für Nie­der­sach­sen. Der An­satz, ge­mein­sam mit mög­lichst vie­len Part­nern Mo­del­le der Zu­kunft um­zu­set­zen, sei Kern al­ler Über­le­gun­gen. –

DPA- BILD: STRATENSCHULTE

Drei Stadt­bah­nen (von links) vom Typ TW 6001a (noch in Be­trieb), TW 601 und TW 522 ste­hen auf dem Be­triebs­hof der Ue­s­tra Han­no­ver­sche Ver­kehrs­be­trie­be in Hannover. Die Old­ti­merS­tadt­bahn TW 601 ist aus Ka­na­da nach Hannover zu­rück­ge­kehrt. Die Stra­ßen­bahn war über 40 Jah­re an die ka­na­di­sche Stadt Ed­mon­ton aus­ge­lie­hen wur­de. Der so­ge­nann­te „Ur­va­ter“ der han­no­ver­schen Stadt­bah­nen wur­de nun von dem För­der­ver­ein Stra­ßen­bahn Hannover zu­rück­ge­holt. Da­für wur­de ei­ne Sum­me von 75 000 Eu­ro auf­ge­bracht.

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