VERBRAUCHERURTEIL

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

WER AUF EI­NER NAS­SEN Kel­l­er­trep­pe stürzt und sich das Knie ver­dreht, kann nicht zwin­gend Geld aus sei­ner pri­va­ten Un­fall­ver­si­che­rung er­war­ten. Geht der Be­trof­fe­ne erst spä­ter zum Arzt, wo schließ­lich ein Me­nis­kus­riss fest­ge­stellt wird, der ope­riert wer­den muss, je­doch nicht mehr ein­deu­tig als Fol­ge des Un­falls fest­ge­stellt wer­den kann, so bleibt der Un­fall­ver­si­che­rer au­ßen vor. Hier hat­te ein Sach­ver­stän­di­ger der Ver­si­che­rung dem Ge­richt dar­le­gen kön­nen, dass der Me­nis­kus­riss nicht ein­deu­tig Fol­ge des Un­falls war. (Land­ge­richt Mön­chen­glad­bach, Az.: 1 O 35/14).

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