Ge­hirn in vier Tei­len

Nordwest-Zeitung - - MENSCH & LEBENSART -

Ein Sta­pel qua­dra­ti­scher Kar­ten in ei­ner klei­nen, hand­li­chen Schach­tel er­weist sich als auf­re­gen­der Hirn­verz­wirb­ler. Die Rück­sei­te zeigt die Ka­te­go­rie, die die Spie­ler auf der Vor­der­sei­te her­aus­for­dert. Die Kar­te wird für al­le sicht­bar um­ge­dreht.

Wer glaubt, die Lö­sung her­aus­ge­fun­den zu ha­ben, patscht mit der Hand auf den Sta­pel. Dann kommt der Au­gen­blick der Wahr­heit. Zum Bei­spiel ein La­by­rinth: Zu wel­chem Aus­gang führt der Weg von der Mit­te aus? Wel­ches Ob­jekt ist am häu­figs­ten ab­ge­bil­det? Oder ei­ne Kar­te mit neun aus­ge­schrie­be­nen Farb­na­men, von de­nen aber nur ei­ner die rich­ti­ge Far­be hat. Ein Puz­zle, dem das feh­len­de Teil zu­ge­ord­net wer­den soll. Bei be­schich­te­ten Kar­ten muss man er­tas­ten, ob es sich um ei­ne Erd­bee­re oder ei­nen Bas­ket­ball han­delt.

Zwei Kar­ten der glei­chen Ka­te­go­rie brin­gen ei­nes von vier Tei­len ei­nes Ge­hirns. Doch weil kei­ner mehr als vier ver­schie­de­ne Kar­ten vor sich lie­gen ha­ben darf, gibt das den Nach­züg­lern die Chan­ce, auf­zu­ho­len. Die­ses span­nen­de, ra­san­te Spiel gibt es auch als Geound Kin­der-Ver­si­on.

Cor­tex Chal­len­ge – the Brain Ga­me von Lo­ops, Cap­tain Ma­caque, Ver­trieb As­mo­dee, 2 bis 6 Spie­ler ab 8 J., 15 Eu­ro

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PNa­me: JA­NI­NA EL­KIN; „Ost­frie­sisch für An­fän­ger“, ab 27. Ok­to­ber im Ki­no

Al­ter: 33

Schuh­grö­ße: Groß ge­nug, um ei­nen Ab­druck zu hin­ter­las­sen

Was sind Ih­re Stär­ken? Mein Durch­hal­te­ver­mö­gen, mein La­chen

Ih­re Schwä­chen? Sü­ßig­kei­ten und Kaf­fee

Wer bü­gelt Ih­re Wä­sche? Was, man bü­gelt Wä­sche im­mer noch? Wie alt­mo­disch! Wie schät­zen Sie sich als Au­to­fah­rer ein? er­fül­le je­des Kli­schee über Schreck­lich. Ich Frau­en am Steu­er.

Wo­hin rei­sen Sie gern? Nach Mallor­ca zu mei­nem Mann Ge­hen Sie an ei­nen FKK-Strand? Schö­ne­res, Ab­so­lut, es gibt nichts als nackt zu ba­den. Wie ent­span­nen Sie sich? le­ge Ich me­di­tie­re, ma­che mich auf die Couch Yo­ga oder und es­se Scho­ko­la­de. Au­ßer Grün­kohl es­se ich gern . . . Ich es­se Grün­kohl. tat­säch­lich gern

Wen wür­den Sie gern ken­nen­ler­nen? wenn es vom Pla­ne­ten Au­ßer­ir­di­sche, aber Er­de sein muss, dann Mads Mik­kel­sen. In wel­chem Film hät­ten Sie gern mit­ge­spielt? „Sha­me“Was macht Sie wü­tend? Wenn Frau­en un­ter­drückt wer­den. Ihr größ­ter Wunsch? Kei­ne Angst vor dem Tod zu ha­ben Ihr Ide­al oder Vor­bild? Der Da­lai La­ma, was die und Weis­heit an­geht Le­bens­freu­de

Was sin­gen Sie un­ter der Du­sche? Ich soll­te sin­gen, mei­ne Nach­barn wirk­lich nicht könn­ten mich sonst we­gen Grau­sam­keit an­zei­gen. see­li­scher

Ein Fra­ge­bo­gen

BILD: MAR­KUS NASS

muss kei­nes­wegs amt­lich oder gar ver­trau­lich sein. Nicht al­lein der fran­zö­si­sche Schrift­stel­ler Mar­cel Proust füll­te in sei­nem Le­ben gleich mehr­mals den glei­chen aus – nur zum Ver­gnü­gen. Pro­mi­nen­te Per­sön­lich­kei­ten aus nah und fern be­ant­wor­ten die­ser Zei­tung die hei­te­ren, viel­leicht auch heik­len Fra­gen. Viel Spaß bei der Lek­tü­re!

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