Roh, ehr­lich und vor al­lem wit­zig

Come­dy-Show „Lach und Sch­nack“fei­ert Don­ners­tag im Po­ly­es­ter Pre­mie­re

Nordwest-Zeitung - - STADT OLDENBURG - VON STE­PHAN ON­NEN

Sechs jun­ge Ko­mö­di­an­ten prä­sen­tie­ren Aus­schnit­te ih­rer Pro­gram­me. Das neue For­mat – or­ga­ni­siert von An­na Bei­er­lein und Chris­tin Jugsch – soll mo­nat­lich an­ge­bo­ten wer­den.

OL­DEN­BURG – Es darf ge­lacht wer­den im Ol­den­bur­ger „Po­ly­es­ter“– und zwar ab jetzt je­den Mo­nat. Denn im ne­ben dem Ci­ty-Cen­ter Ol­den­burg be­hei­ma­te­ten Klub fei­ert am Don­ners­tag, 27. Ok­to­ber, um 20 Uhr ein neu­es, re­gel­mä­ßi­ges Come­dy-For­mat Pre­mie­re. „Lach und Sch­nack – die Come­dy-Show“lau­tet der Ti­tel, un­ter dem künf­tig jun­ge Co­me­di­ans aus ganz Deutsch­land in 10- bis 15-mi­nü­ti­gen Auf­trit­ten Aus­schnit­te aus ih­ren Pro­gram­men prä­sen­tie­ren.

„Da­bei gilt: kei­ne Rol­len und kei­ne Ko­s­tü­me – da­für au­then­ti­sche Ge­schich­ten und Sicht­wei­sen aus dem All­tag, roh, ehr­lich und vor al­lem: wit­zig. Ge­nau das zeich­net die neue Come­dy-Ge­ne­ra­ti­on aus“, er­klä­ren An­na Bei­er­lein und Chris­tin Jugsch, die die Show in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Po­ly­es­ter Klub ver­an­stal­ten. Das Duo ist auf Klein­kunst­büh­nen in ganz Deutsch­land zu­hau­se. An­na Bei­er­lein wird die Show mo­de­rie­ren. Ge­ra­de grün­de­te sie ihr ei­ge­nes La­bel „Thea­ter­ma­che­rIn“, un­ter des­sen Man­tel sie ver­schie­de­ne Klein­kunst­ver­an­stal­tun­gen in Nord­deutsch­land or­ga­ni­siert.

Sie ist Voll­blut­künst­le­rin, lei­den­schaft­li­che Mo­de­ra­to­rin und hilft an­de­ren Künst­lern da­bei, ih­ren Weg zu ge­hen.

Chris­tin Jugsch ist Schau­spie­le­rin, Stand-up-Ko­mi­ke­rin und nach ei­ge­ner Ein­schät­zung „ein fre­ches Ding“. Seit Ja­nu­ar 2016 or­ga­ni­siert und mo­de­riert sie die mo­nat­li­che Platt­form „La­chen ist Bre­mer Recht – Stand-up Come­dy in Bre­men“. Nun zieht es die quir­li­ge Rot­haa­ri­ge nach Ol­den­burg. Sie will auf der Büh­ne von ih­rer Ver­gan­gen­heit als Mob­bing­op­fer und von an­stren­gen­den Freund­schaf­ten er­zäh­len.

Als „He­ad­liner“im Pro­gramm wird der Köl­ner Se­bas­ti­an Rich­artz an­ge­kün­digt. Der Spaß­ma­cher ist auf den Un­ter­grund­büh­nen der Groß­städ­te zu­hau­se und mag nach ei­ge­nem Be­kun­den kei­ne Hip­pies. Für La­cher sor­gen will auch Yus­uf De­niz aus Ver­den: Ur­sprüng­lich woll­te er Rap­per wer­den, bis ihm ei­nes Ta­ges auf­ge­fal­len ist, dass er gar nicht rap­pen kann. Au­ßer­dem bei der Pre­mie­re da­bei ist Eli­as Kordo­ba aus Ham­burg – sein Auf­tritt wird wie folgt an­ge­kün­digt: Er ge­noss ei­ne „päd­ago­gisch wert­vol­le Er­zie­hung“. Die Va­ter­rol­le über­nahm Su­per-Ma­rio auf dem Nin­ten­do, sei­ne bei­den Müt­ter hie­ßen Fisch­stäb­chen. Ara Mo­ham­med, ein Halb-Han­no­ve­ra­ner, dem Web­sei­te, Face­book oder Visitenkarte fremd sind, und der Bre­mer Axel Heck­mann, der nicht nur mit sei­ner iro­ni­schen Art, son­dern vor al­lem we­gen sei­ner blon­den Löck­chen gut an­kommt, kom­plet­tie­ren die Schar der Co­me­di­ans.

BILD: PRI­VAT

Ha­ben gut la­chen: die Come­dy-Show-Ver­an­stal­te­rin­nen Chris­tin Jugsch (links) und An­na Bei­er­lein

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