VERBRAUCHERURTEIL

Nordwest-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

VER­STÖßT EIN Ar­beit­neh­mer ge­gen das im Be­trieb gel­ten­de Al­ko­hol­ver­bot, so darf der Ar­beit­ge­ber dar­auf nicht gleich mit ei­ner Kün­di­gung re­agie­ren. Sind näm­lich in kei­nem der Do­ku­men­te, die das Al­ko­hol­ver­bot im Be­trieb re­geln, kün­di­gungs­recht­li­che Sank­tio­nen für den Ver­stoß vor­ge­se­hen, so reicht bei ei­nem ers­ten Ver­stoß ei­ne Ab­mah­nung aus. Es sei da­von aus­zu­ge­hen, dass sein künf­ti­ges Ver­hal­ten schon durch die An­dro­hung von Fol­gen für den Be­stand des Ar­beits­ver­hält­nis­ses po­si­tiv be­ein­flusst wer­den kön­ne (LAG Berlin-Bran­den­burg, 11 Sa 2062/16). wb

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