Kri­mi­nel­le las­sen Geld zu­rück­bu­chen

Po­li­zei warnt vor neu­er Be­trugs­ma­sche bei Ver­käu­fen im In­ter­net

Nordwest-Zeitung - - OLDENBURGER -

OL­DEN­BUR­GER LAND/LS – Seit Jah­res­be­ginn er­mit­telt der Zen­tra­le Kri­mi­nal­dienst der Po­li­zei Ol­den­burg in Zu­sam­men­hang mit ei­ner Rei­he von Be­trugs­ta­ten nach Ver­käu­fen von neu­wer­ti­gen Mo­bil­te­le­fo­nen über das In­ter­net.

Die Tä­ter mel­de­ten sich bei Per­so­nen, die in An­zei­gen­und Auk­ti­ons­por­ta­len im In­ter­net Smart­pho­nes zum Ver­kauf an­bie­ten. Bei den Ver­kaufs­ge­sprä­chen kommt es dann zu ei­ner Ei­ni­gung über ei­nen Kauf­preis, die Zah­lung wird dann an­geb­lich über Be­zahl­diens­te im In­ter­net vor­ge­nom­men. Nach­dem die ver­meint­li­che Zah­lung auf das Kon­to des Ver­käu­fers ge­tä­tigt wird, bie­tet der Be­trü­ger an, die Wa­re durch ei­nen Bo­ten beim Ver­käu­fer ab­ho­len zu las­sen.

Nach der Über­ga­be der meist neu­wer­ti­gen Smart­pho­nes stell­te sich in den be­schrie­be­nen Fäl­len je­weils her­aus, dass die Kon­ten der In­ter­net-Be­zahl­diens­te ma­ni­pu­liert sind und das Geld zu­rück­ge­bucht wor­den ist. Der­zeit wird ak­tu­ell in fünf die­ser Fäl­le er­mit­telt.

Die Po­li­zei bit­tet po­ten­zi­el­le Ver­käu­fer von Mo­bil­te­le­fo­nen um Wach­sam­keit, wenn die im In­ter­net ver­kauf­ten Wa­ren per­sön­lich ab­ge­holt be­zie­hungs­wei­se Kauf­prei­se über Be­zahl­diens­te ver­an­lasst wer­den.

Die Po­li­zei rät: „Ver­ein­ba­ren Sie ei­nen Ver­sand der Wa­re per Pa­ket­dienst erst, wenn der Kauf­preis end­gül­tig be­zahlt wur­de oder las­sen Sie sich im Fall ei­ner per­sön­li­chen Über­ga­be der Wa­re von den Ab­ho­lern den Aus­weis zei­gen.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.