Al­les frei­schal­ten

Der Zu­griff auf Win­dows, In­hal­te oder Da­tei­en ist oft aus den ver­schie­dens­ten Grün­den ge­sperrt. Un­se­re Tipps zei­gen, wie Sie Hil­fe fin­den.

PC Magazin - - Inhalt - Max Mor­se

Der Zu­griff auf Win­dows, Me­di­en oder Do­ku­men­te ist oft aus den ver­schie­dens­ten Grün­den ge­sperrt – manch­mal hat man ein­fach das Pass­wort ver­ges­sen oder wird von ei­nem Län­der­fil­ter aus­ge­sperrt. Mit un­se­ren Tipps fin­den Sie Hil­fe.

Beim Ar­bei­ten am Bild­schirm gibt es im­mer wie­der Fall­stri­cke, die ver­hin­dern, dass Sie Win­dows über­haupt ver­wen­den kön­nen, oder dass Sie an Ih­re Da­tei­en her­an­kom­men. Auch im Fa­mi­li­en­um­feld und im Freun­des­kreis tre­ten die­se Pro­ble­me auf. Der An­wen­der hat sein Pass­wort für Win­dows ver­ges­sen, oder er kann ei­ne ge­schütz­te Da­tei nicht öff­nen. In sol­chen Fäl­len hel­fen klei­ne Tricks, um wie­der an das Sys­tem und die Da­tei­en her­an zu kom­men.

Auf ge­sperr­tes Win­dows mit Ret­tungs-DVD zu­grei­fen

Wird ein lo­ka­les Kon­to auf ei­nem Win­dow­sPC ver­wen­det, kann man mit Hil­fe ei­ner

Ret­tungs-DVD das Pass­wort da­für zu­rück­set­zen. Da­mit be­kommt der An­wen­der wie­der Zu­griff auf sein Sys­tem. Er­zeu­gen Sie auf ei­nem Roh­ling oder ei­nem USB-Stick ein Boot-Sys­tem mit dem Re­sca­tux- ISO von der Heft-DVD. Für Sys­te­me oh­ne op­ti­sches Lauf­werk nut­zen Sie den Uni­ver­sal USB In­stal­ler, um ei­nen USB-Stick mit dem Ret­tungs­sys­tem zu ein­zu­rich­ten. Re­sca­tux ist ein Li­nux-ba­sie­ren­des Sys­tem und wird nach ei­nem Neu­start des PCs von der DVD oder dem USB-Stick ge­star­tet. Pas­sen Sie da­zu die Boot-Ein­stel­lun­gen für das Start­me­di­um im BIOS bzw. UEFI an. Im Ret­tungs­sys­tem fin­den Sie ver­schie­de­ne As­sis­ten­ten. Am An­fang wäh­len Sie das Sys­tem pas­send zu Ih­rem Pro­zes­sor: für die 64-Bit-Ver­si­on den Ein­trag AMD64, für 32 Bit den Me­nü­punkt 586. Kli­cken Sie dann auf den Knopf log­in, um das Fens­ter mit den As­sis­ten­ten ein­zu­blen­den. Su­chen Sie nach dem Knopf Blank Win­dows Pass­word. Im nächs­ten Schritt kli­cken Sie auf Run rechts oben. Das Tool sucht nach ei­ner in­stal­lier­ten Win­dows-Fest­plat­te und lis­tet die­se. Kli­cken Sie auf die Start­fest­plat­te mit dem Be­triebs­sys­tem. Re­sca­tux be­ginnt die ver­füg­ba­ren Be­nut­zer im Sys­tem zu scan­nen. In der Lis­te kli­cken Sie auf den pas­sen­den Nut­zer­ein­trag und be­stä­ti­gen mit der OK- Schalt­flä­che. Das Ret­tungs­sys­tem setzt nun das Pass­wort zu­rück. Der An­wen­der hat nach ei­nem Neu­start von Win­dows so­for­ti­gen Zu­griff. Ein neu­es Pass­wort le­gen Sie über die Win­dows-Ein­stel­lun­gen im Be­reich Kon­ten fest.

Win­dows mit Hil­fe des OSK-Hacks frei­schal­ten

Wur­de das Pass­wort für ei­nen Rech­ner ver­ges­sen und der Zu­griff mit ei­nem Ret­tungs­sys­tem funk­tio­niert nicht, kann man mit ei­nem Trick das Sys­tem über­lis­ten. Da­bei wird ein neu­er Nut­zer zum Frei­schal­ten des PCs ein­fügt. Mit Hil­fe des Tools für die Bild­schirm­tas­ta­tur er­lan­gen Sie Zu­griff auf den Win­dows-PC. Star­ten Sie Ih­ren Rech­ner mit der In­stal­la­ti­ons-DVD von Win­dows 10. Da­bei ist es wich­tig, dass Sie das Me­di­um für die pas­sen­de Hard­ware-Platt­form ver­wen­den. 64-Bit-Sys­te­me las­sen sich nicht mit ei­ner DVD für 32 Bit frei­schal­ten und um­ge­kehrt. Stel­len Sie im BIOS- bzw. UEFI-Me­nü in der Start­rei­hen­fol­ge das DVD-Lauf­werk an ers­te Stel­le. Wenn Sie ei­nen USB-Stick zum Hoch­fah­ren ver­wen­den, muss die­ser als ers­tes Boot-Me­di­um in der Lis­te ste­hen. Nach er­folg­rei­chem Start von der In­stal­la­ti­ons-DVD wäh­len Sie als Sys­tem­spra­che Deutsch. Im nächs­ten Schirm nut­zen Sie

die Com­pu­ter­re­pa­ra­tur­op­tio­nen. In Pro­blem­be­hand­lung/Er­wei­ter­te Op­tio­nen star­ten Sie die Ein­ga­be­auf­for­de­rung. Sie öff­net mit dem Lauf­werk X als Vor­ein­stel­lung. Wech­seln Sie auf Ih­re Win­dows-Par­ti­ti­on. Wenn die­se auf C: in­stal­liert war, nut­zen Sie den Lauf­werks­buch­sta­ben D:. Bei vie­len Sys­te­men wird bei der Pro­blem­be­hand­lung die C-Par­ti­ti­on für die Re­co­very-Op­ti­on ver­wen­det. Be­nut­zen Sie den dir- Be­fehl zum über­prü­fen. Wech­seln Sie mit D:> cd\win­dows\sys­tem32 in das pas­sen­de Ver­zeich­nis mit den Sys­tem­tools. Le­gen Sie ei­ne Ko­pie der Bild­schirm­tas­ta­tur an: co­py osk.exe osk.ex

Ko­pie­ren Sie an­schlie­ßend mit co­py cmd.exe osk.exe die Ein­ga­be­auf­for­de­rung über die Bild­schirm­tas­ta­tur. Be­en­den Sie die Ein­ga­be­auf­for­de­rung, und star­ten Sie den Com­pu­ter neu. Im An­mel­de­bild­schirm ver­wen­den Sie rechts un­ten die Funk­ti­on für die er­leich­ter­te Be­die­nung. Ak­ti­vie­ren Sie dort die Bild­schirm­tas­ta­tur, um die Ein­ga­be­auf­for­de­rung auf­zu­ru­fen. Dar­über le­gen Sie ei- nen neu­en Be­nut­zer im Sys­tem an. Ge­ben Sie da­zu fol­gen­den Be­fehl ein: net user NUTZERNAME cd..PASSWD /add Er­set­zen Sie NUTZERNAME durch ei­nen Be­zeich­nung Ih­rer Wahl. PASSWD steht für das Be­nut­zer­kenn­wort. Um den Voll­zu­griff auf den PC zu er­lan­gen, fü­gen Sie den neu­en Be­nut­zer zur Grup­pe der Ad­mi­nis­tra­to­ren hin­zu: net lo­cal­group ad­mi­nis­tra­to­ren NUTZERNAME /add Stel­len Sie die Ori­gi­nal­da­tei der Bild­schirm­tas­ta­tur wie­der her. Ge­hen in das Ver­zeich­nis c:\win­dows\sys­tem32, und ko­pie­ren Sie die al­te Da­tei mit co­py osk.ex osk.exe Lö­schen Sie die Back­up­datei mit del osk.ex Schlie­ßen Sie die Ein­ga­be­auf­for­de­rung, dann ge­lan­gen Sie zum Win­dows-An­mel­de­bild­schirm. Sie fin­den den neu­en Be­nut­zer un­ten links. Wä­hen Sie die­sen aus, und mel­den Sie sich bei Win­dows mit dem zu­vor ver­ge­be­nen Pass­wort an. Ge­hen Sie in die Be­nutz­er­steue­rung, und set­zen Sie das Pass­wort für den Ori­gi­nal­be­nut­zer zu­rück. Falls Sie die­se Not­fall­hin­ter­tür mit Zu­grif­fen per Boot-Disk oder OSK-Hack für Ih­ren PC ver­schlie­ßen möch­ten, hel­fen Ver­schlüs­se­lun­gen. Da­zu nut­zen Sie Bit­lo­cker von Win­dows 10 Pro oder ei­ne ex­ter­ne Lö­sung wie Ver­aC­rypt bei Win­dows 10 Ho­me.

Da­tei­zu­griff auf NTFS-Par­ti­tio­nen an­pas­sen und frei­schal­ten

Die Frei­ga­be von Ord­nern und Da­tei­en un­ter NTFS ist mit den Win­dows-Bord­mit­teln nicht ganz so ein­fach. Da­zu gibt es die NTFS Per­mis­si­on Tools. Das klei­ne Tool zeigt im Haupt­fens­ter al­le ver­füg­ba­ren Lauf­wer­ke an. Dar­über kann man in je­des Un­ter­ver­zeich­nis wech­seln und die Ein­stel­lun­gen für die Frei­ga­be än­dern. Über die Schalt­flä­che Al­low er­laubt man an­de­ren An­wen­dern den Zu­griff. Mit De­ny wird ge­blockt und Re­ad on­ly lässt nur den Le­se­zu­griff zu. Über die Schalt­flä­che Ow­ner kann man ei­ne Da­tei oder ein Ver­zeich­nis an al­le An­wen­der auf dem Rech­ner zu­wei­sen. Au­ßer­dem kann man Files dem Sys­tem zu­wei­sen oder je­den Ad­mi­nis­tra­tor als Be­sit­zer be­stim­men. Die Frei­ga­ben sind auf ge­teil­ten Rech­nern und auf Netz­lauf­wer­ken wich­tig. Die­se müs­sen als Lauf­werk mit Buch­sta­ben de­fi­niert und mit NTFS for­ma­tiert sein.

Ge­block­te Win­dows-Apps aus dem Sto­re in­stal­lie­ren

Beim Ein­spie­len ei­ner Win­dows-App aus dem Mi­cro­soft-Sto­re wer­den man­che An­wen­dun­gen blo­ckiert. Win­dows be­män­gelt dann, dass die App nicht ve­ri­fi­ziert ist. Die­se Si­tua­ti­on kann man über die Ein­stel­lun­gen von Win­dows 10 leicht um­ge­hen. Öff­nen Sie das Win­dows-Me­nü, und kli­cken Sie für die Ein­stel­lun­gen auf das Zahn­rad­sym­bol. Im Ein­stel­lungs­fens­ter wäh­len Sie die Ru­brik Apps und dort den Punkt Apps&Fea­tu­res. Nut­zen Sie im Be­reich In­stal­la­ti­ons­quel­len die Op­ti­on Apps aus be­lie­bi­gen Qu­el­len zu­las­sen. Win­dows wird die War­nung in Zu­kunft nicht mehr an­zei­gen, und die Apps lässt sich über den Mi­cro­soft-Sto­re in­stal­lie­ren.

Se­ri­en­num­mern aus­le­sen und wie­der ver­wen­den

Beim Um­zug auf neue Hard­ware sind für die In­stal­la­ti­on des Sys­tems und der Soft­ware die pas­sen­den Se­ri­en­num­mern not­wen­dig. Wur­den die Co­des nicht ge­spei­chert, be­deu­tet das noch nicht den Neu­kauf der Pro­duk­te. Die Co­des für das Be­triebs­sys­tem und die be­nutz­ten Pro­gram­me kann man mit dem Tool Li­cen­se Craw­ler von der Heft-DVD aus­le­sen und die Pro­gram­me auf dem neu­en Rech­ner frei­schal­ten. Star­ten Sie das Pro­gramm mit Ad­mi­nis­tra­tor-Rech-

ten über das Kon­text­me­nü. Kli­cken Sie das Pro­gramm-Icon mit der rech­ten Maus­tas­te an und dann Als Ad­mi­nis­tra­tor aus­füh­ren. Oben im Pro­gramm­fens­ter se­hen Sie den Su­che- Knopf zum Aus­le­sen der Da­ten im Sys­tem. Der Li­cen­se Craw­ler scannt und er­mit­telt die Se­ri­en­num­mern von Win­dows, Mi­cro­soft Of­fice und vie­len Pro­gram­men. Die In­for­ma­tio­nen wer­den im Haupt­fens­ter auf­ge­lis­tet. Im Rei­ter Da­ten spei­chern Sie den Text mit den Se­ri­en­num­mern auf die Fest­plat­te. Le­gen Sie zur Si­cher­heit ei­ne Ko­pie der Da­ten auf ei­nem ex­ter­nen Lauf­werk oder ei­nem Netz­spei­cher an. Im Fal­le ei­nes De­fekts ha­ben Sie dann Zu­griff auf die Se­ri­en­num­mern. Zur si­che­ren Auf­be­wah­rung bie­tet Li­cen­se Craw­ler ei­ne Ver­schlüs­se­lung der Da­ten an. Soll­te Ihr al­ter Rech­ner nicht mehr funk­tio­nie­ren, kön­nen Sie die Se­ri­en­num­mern von der Fest­plat­te auf ei­nem an­de­ren PC aus­le­sen. Ver­bin­den Sie da­zu die al­te Fest­plat­te mit dem PC über ei­nen in­ter­nen An­schluss oder über ein USB-Ad­ap­ter­ka­bel für ex­ter­ne Fest­plat­ten. Vor dem Aus­le­sen der Se­ri­en­num­mern auf der al­ten Fest­plat­te müs­sen Sie Da­ten in die ak­tu­el­le Win­dows-Re­gis­try importieren. Star­ten Sie den Re­gis­try-Edi­tor mit re­ge­dit. In der Lis­te links kli­cken Sie auf HKEY-LO­CAL-MA­CHI­NE. Wäh­len Sie im Da­tei- Me­nü die Funk­ti­on Struk­tur la­den. Im Da­tei­fens­ter ge­hen Sie auf die al­te Fest­plat­te. Wech­seln Sie in das Ver­zeich­nis Win­dows/Sys­tem32/Con­fig/ Soft­ware. La­den Sie die Da­ten mit dem Öff­nen- Knopf. Es folgt ei­ne Ab­fra­ge. Ver­ge­ben Sie hier ei­nen ein­deu­ti­gen Na­men, et­wa Al­te Fest­plat­te. Star­ten Sie nun den Li­cen­se Craw­ler und su­chen mit dem gleich­na­mi­gen Knopf nach den Pro­gramm­codes. Das Tool zeigt al­le Se­ri­en­num­mern vom al­ten Sys­tem mit dem La­bel Al­te Fest­plat­te an. Si­chern Sie die In­for­ma­tio­nen als Text­da­tei lo­kal. Ber­ei­ni­gen Sie die Re­gis­try des ak­tu­el­len Sys­tems. Öff­nen Sie den Re­gis­try-Edi­tor, und ak­ti­vie­ren Sie im Re­gis­try-Edi­tor den Ein­trag HKEY-LO­CAL-MA­CHI­NE. Su­chen Sie nach dem Un­ter­punkt Al­te Fest­plat­te. Kli­cken Sie in das Da­tei­me­nü und da auf Struk­tur ent­fer­nen. Der Re­gis­try Edi­tor löscht die Ein­trä­ge für die Fest­plat­te.

Be­dro­hung bei Ran­som­ware ent­fer­nen

Cy­ber­kri­mi­nel­le ver­schi­cken Mails mit ge­fälsch­ten Do­ku­men­ten, die beim Öff­nen die Da­tei­en auf dem Rech­ner ver­schlüs­seln. Die Da­ten be­kommt der An­wen­der nach ei­ner Lö­se­geld­zah­lung zu­rück. Da­bei at­ta­ckie­ren die An­grei­fer nicht nur pri­va­te Kun­den, son­dern auch Fir­men und In­sti­tu­tio­nen. Bei ei­nem Be­fall mit Ran­som­ware ist meist der Bild­schirm ge­sperrt und zeigt ei­ne Mel­dung, die auf ei­ne Web­sei­te ver­weist, wo man das Lö­se­geld zah­len soll. Dann be­kommt man ei­nen Schlüs­sel, um die Da­ten frei­zu­schal­ten. In­si­der spre­chen sich ge­gen ei­ne Zah­lung aus. Man soll­te zu­nächst den An­griff ana­ly­sie­ren. Für vie­le Ran­som­wareBe­dro­hun­gen gibt es Hil­fe und Tools, um den Rech­ner wie­der in den Nor­mal­zu­stand zu brin­gen. Bei Va­ro­nis ( www.va­ro­nis.com/so lu­ti­ons/ran­som­ware) oder beim Mal­wa­reH­un­ter Team ( www.mal­wareh­un­ter­team.com) gibt es Tools, die die Art des An­griffs er­mit­teln. Da­zu lädt man die Mel­dung oder ei­ne Bei­spiel­da­tei auf den Ser­ver und er­hält da­nach wei­te­re In­struk­tio­nen zum Ent­fer­nen der Ran­som­ware. Da­zu bie­ten die Si­cher­heits­spe­zia­lis­ten auf bei­den Web­sei­ten Links zu Ent­schlüs­se­lungs­tools an.

Ge­schütz­te Do­ku­men­te ent­sper­ren

Wich­ti­ge Pass­wör­ter oder Pin-Num­mern wer­den gern in ver­schlüs­sel­ten Of­fice-Da­tei­en ge­spei­chert. Ist der Co­de zum Öff­nen ei­nes Word- oder Ex­cel-Do­ku­ments ver­ges­sen, hat man kei­nen Zu­griff auf die­se wich­ti­gen Da­ten. In die­sem Fall hel­fen klei­ne Ent­schlüs­se­lungs­pro­gram­me, die das Pass­wort er­mit­teln. So ei­ne Lö­sung sind die Mi­ni­pro­gram­me von Rix­ler ( www.rix­ler. com). Das An­ge­bot des Her­stel­lers passt auf fast je­des MS-Of­fice-For­mat. Do­ku­men­te, die mit MS-Of­fice Ver­sio­nen 97 bis 2013 ge­schrie­ben wur­den, be­ar­bei­ten die Rix­ler-

Tools. Das funk­tio­niert mit Word, Ex­cel, Out­look, Po­wer­Po­int und Ac­cess. Die Soft­ware kann auch VBA-Kenn­wör­ter bre­chen. Bei Do­ku­men­ten, die mit Mi­cro­soft Of­fice 2016 oder hö­her er­zeugt wur­den, las­sen sich die Pass­wör­ter nicht kna­cken. Die Rix­ler- Tools gibt es als Pa­ket und für ein­zel­ne Of­fice-Kom­po­nen­ten. Da das Ent­schlüs­seln bei kom­ple­xen Pass­wör­tern sehr lan­ge dau­ert, bie­tet der Her­stel­ler Cloud-Ver­sio­nen der Pro­gram­me an. Da­zu wer­den die Da­ten mit dem Web­brow­ser zum Ser­ver des Her­stel­lers ge­schickt. Die Ent­schlüs­se­lung soll sich da­mit von meh­re­ren Ta­gen auf we­ni­ge Se­kun­den ver­kür­zen. Der An­wen­der muss selbst ent­schei­den, ob Pri­vat­do­ku­men­te auf ei­nen Fremd-Ser­ver ge­lan­gen sol­len.

Wich­tig: Das Kna­cken von Pass­wör­tern bei frem­den Do­ku­men­ten ist nach deut­schem Recht il­le­gal.

Län­der­sper­ren für das Web frei­schal­ten

Lan­ge Zeit wa­ren ei­ni­ge YouTube-Vi­de­os aus Rechts­grün­den nicht in Deutsch­land zu emp­fan­gen. Da­zu zähl­ten vor al­lem Mu­si­kC­lips we­gen feh­len­der GEMA-Li­zenz. Mitt­ler­wei­le hat sich die La­ge be­ru­higt. Den­noch gibt es noch In­ter­net-An­ge­bo­te, die man in Deutsch­land nicht ab­ru­fen kann. Der Grund ist die eu­ro­päi­sche Da­ten­schutz­Grund­ver­ord­nung DSGVO. Ei­ni­ge An­bie­ter im Aus­land blo­cken we­gen der Rechts­la­ge Zu­grif­fe aus der EU. Da­zu ge­hö­ren nam­haf­te Zei­tun­gen wie die L.A.Ti­mes oder die Chi­ca­go Tri­bu­ne. Zum Ab­ruf sol­cher Sei­ten muss man nur ei­nen VPN-Ser­vice nut­zen. Die­se Funk­ti­on gibt es im Web­brow­ser Ope­ra. Ne­ben der Adress­zei­le fin­den Sie den VPN-Schal­ter. Ein Klick auf den Knopf öff­net ein Ein­stel­lungs­fens­ter. Dort wird VPN ak­ti­viert und in der Aus­wahl un­ten der Stand­ort de­fi­niert. Mit dem Wert Asi­en funk­tio­nie­ren ge­sperr­ten US-In­ter­net­sei­ten meist pro­blem­los.

Sei­ten aus PDF-Do­ku­men­ten mit Win­dows-Bord­mit­teln spei­chern

Wenn Sie ei­ne be­stimm­te Sei­te aus ei­nem PDF-Do­ku­ment als ein­zel­ne Da­tei be­nö­ti­gen, kön­nen Sie die­se mit Win­dows-Werk­zeu­gen her­aus­lö­sen. Öff­nen Sie das PDF mit dem Brow­ser Mi­cro­soft Edge. Kli­cken Sie da­zu mit der rech­ten Maus­tas­te auf die PDF-Da­tei und wäh­len im Kon­text­me­nü Öff­nen mit. Im Un­ter­me­nü wäh­len Sie den Win­dows-Brow­ser. Das Pro­gramm öff­net die Da­tei dann au­to­ma­tisch. Ge­hen Sie in das Edge-Me­nü rechts mit den drei Punk­ten. Wäh­len Sie dort die Funk­ti­on Dru­cken. Ak­ti­vie­ren Sie im Feld Dru­cker den Ein­trag Mi­cro­sof­tPrint­toPDF. Än­dern Sie in Sei­ten die Op­ti­on auf Sei­ten­be­reich. Ge­ben Sie im neu dar­un­ter er­schei­nen­den Feld die Sei­ten­num­mer für die Spei­che­rung ein. Mit Bin­de­strich ge­trenn­te Num­mern de­fi­nie­ren ei­ne An­zahl von Sei­ten. Be­stä­ti­gen Sie mit Dru­cken und ver­ge­ben im Da­tei­fens­ter ei­nen pas­sen­den Na­men für das neue PDFDo­ku­ment. Edge spei­chert dann die Sei­te.

Nicht al­les ist er­laubt

Ei­ne Si­cher­heits­ko­pie von Fil­men auf DVD, Blu-ray oder Ul­traHD-Blu-ray hilft vor Da­ten­ver­lust. Da­bei steht bei vie­len kom­mer­zi­el­len An­ge­bo­ten ein Ko­pier­schutz im We­ge. Ist kein Ko­pier­schutz vor­han­den, ist al­les ein­fach: Dann las­sen sich von Fil­mO­ri­gi­na­len Back­ups als ISO-Image er­stel­len. Ih­re Da­ten­trä­ger sind dann ge­si­chert, und die In­hal­te las­sen sich auf dem Com­pu­ter mit ei­nem Vi­deo-Play­er ab­spie­len. Ei­nen Ko­pier­schutz bei Fil­men zu bre­chen, et­wa mit der Soft­ware Re­dFox AnyDVD HD, ist il­le­gal, ob­wohl sich da­mit dann eben­falls il­le­ga­le Si­cher­heits­ko­pi­en auf DVD oder NAS er­stel­len las­sen könn­ten. Die vor­ge­stell­ten Tipps und Tools hel­fen bei vie­len Not­si­tua­tio­nen. Aus recht­li­chen Grün­den soll­ten Sie die­se nur im pri­va­ten Be­reich und kei­nes­falls bei Rech­nern oder Da­ten von Dritt­par­tei­en an­wen­den.

• PDF Win­dows • Of­fice • • Län­der­sper­ren • Se­ri­en­num­mern NTFS- Sper­ren • Ran­som­ware •

Mit der Re­sca­tux- DVD star­ten Sie ei­nen PC und set­zen ein Nut­zer­pass­wort für Win­dows zu­rück.

Mit dem OSK-Hack fü­gen Sie ei­nen Ad­min-Ac­count zum Sys­tem hin­zu und schal­ten es frei.

Der Li­cen­se Craw­ler er­mit­telt ver­wen­de­te Se­ri­en­num­mern für Win­dows, Of­fice und an­de­re An­wen­dun­gen.

Pass­wort­ge­schütz­te Of­fice-Do­ku­men­te las­sen sich mit den Rix­ler- Tools frei­schal­ten.

Über die Win­dows-Ein­stel­lun­gen las­sen sich Pro­ble­me mit dem App-Sto­re de­ak­ti­vie­ren.

In Deutsch­land blo­ckier­te Web­sei­ten, et­wa aus den USA, zeigt die VPN-Funk­ti­on des Ope­ra- Brow­ser an.

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